Zwei zerknüllte Papierkügelchen sollten entscheiden. Auf einem Thies Name, auf dem anderen meiner. 6 Tage Malediven. Ihr wisst wie sehr wir die Malediven lieben. Aber eben auch 6 Tage ohne die noch inniger geliebte Familie. Thies war in seinem ersten Papajahr schon häufiger mal uns unterwegs. Mama schaukelt das Baby schon allein ;-) und durch die 9 Monate Schwangerschaft, durch die Stillzeit und einfach durchs Mama-Sein, habe ich doch noch mal einen ganz anderen Draht zum Sprössling. Doch irgendwann, und zwar mit dem Anlass auf die Malediven im Rahmen einer Pressereise fliegen zu dürfen, sollte ich mich auch mal wieder ein bisschen mehr Mia und ein bisschen weniger „nur“ Mama fühlen dürfen.

Cathi sollte die Glücksfee sein, doch als wir das von ihr gezogenen Papierknäul auffalteten, wusste ich zunächst nicht, ob mein Name der auf dem Zettelchen erschien, nun Glück oder Pech bedeuten sollte. 6 Tage ohne Neon – für eine Mama eine echte Herausforderung. Junge Eltern können es sicherlich nachvollziehen: Selbst die Gedanken an die schönsten Traumstrände, an kristallklares Wasser, an Palmen und ein bisschen Ruhe für sich selbst, verblassen beim Anblick des schlafenden Wonneproppen, beim fröhlichen Quieken beim Spielen oder bei den Gedanken an die morgendliche Kuschelrunde im warmen Familienbett. Aber ein Gedanke überzeugte mich dann doch: Die Reise sollte gemeinsam mit 5 weiteren Frauen, die verschiedener nicht hätten sein könnten, stattfinden. Quasi ein Frauen-Trip, Whiskey-Tasting am Strand inklusive. Okay, na dann los, lasset die Spiele beginnen!

Freundinnen Trip auf die Malediven

Wir fliegen im Dunkeln los und kommen 10 Stunden später im Indischen Ozean an. Dieses mal reise ich nur mit Handgepäck. Ungewohnt, denn noch knapp vor einem Monat schleppen wir uns mit drei dicken Koffern und mit Neon im Baby-Carrier zur Gepäckschalter. Plötzlich geht alles ganz schnell, unglaublich diese Zeitersparnis ohne Wickelstops, ohne Gepäckaufgabe und ab durch den „Easy Pass“ dem elektronischen Reisepass Scanner – der leider für Familien mit Kindern unter 18 Jahren tabu ist.

Schwer ums Herz wird es mir dann, als ich mich in meinen Sitz in der Condor Economy fallen lasse. Ich habe leider nur einen Platz in der Mitte ergattert und sitze Schulter an Schulter mit einer anderen Mama. Doch sie reist mit ihrer kleinen Tochter und ihrem Mann. Die Kleine ist in Neons Alter, schreit und quengelt. Und dabei hatte ich mich versucht auf diesen Nachtflug zu freuen, ein paar Stunden schlafen, ein paar Stunden „nicht Mama-sein“. Manchmal ist das Leben eine frech grinsende Komödie. Ich ertappe mich, wie ich den gestressten und nervösen Eltern verständliche Blicke zuwerfe, kann mir den ein oder anderen Vielflieger-Tipp für Babies nicht verkneifen, beruhige und ziehe lustige Grimassen für meine kleine Sitznachbarin, die es sich nach viel Geheule und fröhlichem Gegluckse dann doch bequem auf dem Schoss ihrer erleichterten Mama macht.

Natürlich werde ich bereits im Flugzeug auf dem Weg zu einer Destination wie den Malediven ungläubig beäugt, wenn es heißt „Ich reise dieses Mal alleine auf die Malediven!“. Schnell werfe ich dann „Ich treffe aber noch weitere Damen nach der Landung!“. Okay, das macht es nicht unbedingt besser, denken diese verwunderten Augenpaare, aber ich bin jetzt gespannt und ein bisschen aufgeregt, auf diese neue Malediven-Erfahrung.

In der Anantara Hotel & Resorts Lounge am „Velana International Airport“ lernen wir uns dann endlich kennen. Wir sind eine gemischte Truppe von Frauen, alle im Auftrag „ihrer“ Medien vor Ort. Wir zücken unsere Sonnenbrillen, halten kurzen Smalltalk und springen dann, alle müde aber unglaublich happy hier zu sein, auf das Speedboat Richtung Malediven Resort Anantara Dhigu Resort & Spa.

Das Video hier ist im Frühjahr 2016 entstanden, damals waren Thies und ich, mit Mini-Neon im Bauch bereits auf der Insel Anantara Veli, eine der drei zusammenliegenden Inseln in der tropische Lagune des wunderschönen Inselrefugiums.

Die Over-Water-Suiten, Luxusvillen und Strandbungalows liegen harmonisch eingebettet in die Natur der Insel Dhigu im Süd-Malé-Atoll, die in nur 35 Minuten Fahrt mit dem Schnellboot vom internationalen Flughafen Velana aus erreichbar ist. Beim Ankommen kommen Erinnerungen hoch. Wie oft sind wir im letzten Jahr hier von Insel zu Insel gehoppt. Meistens via Wassertaxi, aber auch mal mit den kostenlos leihbaren Kajaks, die sich elegant durch das kristallklare Wasser bewegen. Unterwegs zwischen den Inseln sehen wir Stachelrochen, junge Riffhaie und Wasserschildkröten.

Warum die Anantara Maldives Inseln die perfekte Wahl für den Freundinnen Trip auf die Malediven sind?

  • Insel-Hüpfen: Egal ob wir auf der luxuriösen Anlage der Anantara Dhigu Insel unterkommen, oder doch lieber in den Unterkünften auf der ruhigeren Anantara Veli Insel, oder ob wir Lust auf Schnorcheln und Picknick auf der Picknick-Insel haben, die verschiedenen Inseln hängen alle zusammen und lassen sich via Wassertaxi erreichen.
  • Breites Angebot: Die Angebote von Spa und Activities wie z.B. Morgenmeditation, Yoga, Surfen, Tauchen, Schnorcheln etc. lassen sich durch die Kombination der Inseln problemlos kombinieren, hier wird es Freundinnen auf gar keinen Fall langweilig, egal ob Poolmaus, Leseratte oder wilde Hummel, hier findet jede ihren Platz!
  • Kulinarische Vielfalt: Sushi Dinner oder doch lieber ein Freundinnen-Kochkurs zur maledivisch-einheimischen Küche? Auch die Auswahl an Restaurants lässt sich auf den Inseln nach Gusto der Truppe mixen, so kommt jede Freundin ganz auf ihren Geschmack.

Wir sind auf dieser Reise in luxuriösen Over-Water Villen unterkommen, die im Vergleich zu den Over-Water-Villen auf Anantara Veli nicht ganz auf romantische Zweisamkeit ausgelegt sind, sondern eher durch großzügige Geräumigkeit überzeugen, die auch Platz für Familien, oder eben Freunde bieten. Mit einem riesengroßen Badezimmer und einer Sonnenterrasse mit mehreren Liegemöglichkeiten ist hier auf jeden Fall für viel Freiraum gesorgt! In diesem Sinne: Cheers, auf die Freundschaft!

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