Von Nieselwetter und Dunkelheit im November lassen wir uns nicht unterkriegen! Stattdessen machen wir es uns jetzt eben Zuhause umso gemütlicher und nutzen die Zeit mal anders: Zum Beispiel um neue, herbstliche Rezepte auszuprobieren und regional zu kochen!

Das Schöne daran: Meist braucht man für ein leckeres Essen gar keine exotischen Produkte. Denn gerade mit saisonalem Obst und Gemüse aus der Region kann man ziemlich einfach herrlich herbstliche Gerichte zaubern – und tut damit ganz nebenbei noch der Umwelt etwas Gutes.

Deshalb: Jetzt im Herbst einfach Mal zu Wurzelgemüse oder Birnen und Äpfeln aus der Region greifen, anstatt zu importierten Tomaten aus Spanien – regional Kochen ist nämlich tatsächlich leichter, als man meinen könnte.

Regional Kochen leicht gemacht

Doch woher weiß ich, woher mein Produkt stammt? In den meisten Supermärkten findet man mittlerweile zumindest im Kleingedruckten Hinweise dazu, aus welchem Land die jeweiligen Obst- und Gemüsesorten stammen.

Wer es noch genauer wissen will – zum Beispiel, welcher regionale Bauer das Produkt angebaut hat – wird seit Neuestem bei Netto Marken-Discount fündig. Als erster deutscher Discounter bietet die Supermarktkette seit September 2017 eine Eigenmarke mit rund 50 Produkten an, mit der Netto für mehr Transparenz sorgen will.

Woher kommt mein Gemüse und Obst?

Markttag“ nennt sich diese neue Eigenmarke, die ihr an einem kleinen, dreieckigen Label in Gelb-Rot erkennen könnt. Jedes der Produkte ist zudem mit einem weiteren Label versehen, das auf den ersten Blick erkennbar macht, ob die Möhren im Gemüseabteil nun aus der Region, aus Deutschland oder aus dem Ausland stammen.

Auch schön: Jeder Artikel der Markttag-Reihe ist zudem ein QR-Code versehen, der euch nach Einscannen weitere Infos zur Herkunft des jeweiligen Produkts auf unserem Smartphone anzeigt. So könnt ihr schon beim Einkaufen darauf achten, Produkte aus der Region zu kaufen.

Mit diesen könnt ihr dann guten Gewissens ein schönes Herbstrezept ausprobieren – wie zum Beispiel unser aktuelles Lieblingsrezept:

Rezept zum Nachkochen: Süßkartoffel-Flammkuchen mit Pastinaken, Ziegenkäse und roten Zwiebeln

Regional, gesund und vielseitig einsetzbar: Wenn man uns fragt, sind Pastinaken das Herbstgemüse schlechthin. Wir kombinieren das Wurzelgemüse am liebsten mit anderen herbstlichen Gemüsesorten wie Süßkartoffeln (wer’s komplett regionaler mag kann diese in diesem Rezept im Übrigen auch mit Kürbis aus der Region ersetzen), herzhaftem Ziegenkäse und roten Zwiebeln auf Basis eines Blätterteigs.

Zutaten:

  • 1 Packung Fertigblätterteig
  • 1 Becher Creme Fraiche
  • 100 Gramm Ziegenkäse
  • 1 kleine Süßkartoffel
  • 2 Pastinaken
  • 1 Zitrone
  • 1 kleiner Bund Rosmarin
  • etwas Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Und so geht’s:

  1. Den frischen Blätterteig zubereiten oder wie wir, wenns schneller gehen soll, Fertigblätterteig ausrollen. Gleichmäßig mit Creme Fraiche bestreichen.
  2. Rote Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Backofen auf 200 Grad/ 180 Grad Umluft vorheizen.
  4. Süßkartoffeln und Pastinaken schälen, abspülen und in hauchdünne Scheiben hobeln. Mit den geschmorten roten Zwiebeln gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen, dabei eventuell mit etwas Salz und Pfeffer würzen, mit Zitronensaft beträufeln.
  5. Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden und nach Geschmack verteilen. Mit Rosmarinblättern verfeinern.
  6. Den Flammkuchen auf Backpapier auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten bei 170 Grad backen.

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