Fuerteventura trägt den klingenden Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“ – und macht ihrem Namen alle Ehre. Denn dank einer perfekten Liebelei zwischen Passatwind und afrikanischer Sonne (die kanarische Insel trennen gerade einmal 100 Kilometer von der Küste Marokkos) ist die Insel das ganze Jahr über mit milden Temperaturen gesegnet.

Wie ließe sich also der Frühling besser vorziehen, als mit einer Woche Familienurlaub auf Fuerteventura? Denn während Anfang März der Frühling in Deutschland noch im Winterschlaf schlummert, warten auf der kanarischen Insel nach einem knackigen, vierstündigen Flug jetzt bereits Temperaturen von bis zu 23 Grad und die wohl feinsten Sandstrände der kanarischen Inseln auf uns.

Familienurlaub auf Fuerteventura: Zu Gast im Suite Hotel Atlantis Fuerteventura Resort & im Atlantis Bahia Real

Ganz ähnlich wie ihre direkte Nachbarinsel Lanzarote, lässt sich Fuerteventura dank ihrer überschaubaren Größe wunderbar in wenigen Tagen mit dem Auto erkunden. Wir haben über TUI Cars einen schnittigen Kleinwagen gemietet, den wir ganz bequem am Flughafen abholen konnten und mit dem wir uns am ersten Tag an den nördlichsten Rand der Insel aufmachten: Nach Corralejo.

Und direkt bei der Ankunft hier setzt das Urlaubsgefühl ein: Denn das 4-Sterne-Hotel Suite Hotel Atlantis Fuerteventura Resort in Corralejo, in dem wir die ersten Tage verbringen, trennen nur wenige Minuten von einem kleinen, feinen Sandstrand. Drei weitere Strände – Coco Beach, der Playa Public Beach und der Corralejo Viejo Beach – sind nach einem kleinen Spaziergang zu erreichen. Zum Baden ist das Meer mit seinen rund 20 Grad etwas zu frisch für unseren kleinen Mann. Dafür bieten sich die hauseigenen Süßwasserpools an: In den mollig-warm beheizten Baby- und Kinderpools fühlt sich Neon pudelwohl.

Das All-Inclusive-Hotel ist generell ein idealer Rückzugsort für Familien. Denn neben den speziellen Kinderpools ist die Anlage außerdem mit einem Spielplatz, einem speziellen Kinderbüffet sowie einem Kinderclub und einem Kinderspielzimmer für Kiddies ab vier Jahren ausgestattet. Auch praktisch: Unseres Suite verfügt über ein abtrennbares Wohnzimmer. So können wir uns auch nach Neons Schlafenszeit in Ruhe unterhalten und den Abend entspannt ausklingen lassen, ohne unseren Kleinen beim Schlummern zu stören.

Generell sind die Zimmer im Atlantis modern und schlicht eingerichtet. Wer es gerne etwas luxuriöser mag, wird in unserer zweiten Unterkunft, dem 5-Sterne-Hotel Atlantis Bahia Real (das nur wenige Minuten vom Suite Hotel Atlantis entfernt liegt) fündig: Unsere Suite im pompösen Neo-Mudéjar-Stil verbreitet einen exlusiveren Flair und erinnert an vergangene Zeiten: Die Stilrichtung hat ihren Ursprung im Madrid des späten 19. Jahrhunderts und hat arabische Einflüsse. Wämstens empfehlen können wir den Kinderbetreuungsservice des Luxushotels: Während Thies und ich uns einen Abend zu zweit in die Nacht aufmachen, kümmert sich eine kompetente Babysitterin zu einem fairen Stundenlohn in unserem Hotelzimmer um Neon.

Fuerteventuras Norden: Dünen von Corralejo

Doch am ersten Tag ruft uns direkt das Meer: Denn eines der schönsten Fuerteventura-Highlights wartet nämlich quasi direkt vor unserer Haustür. Die berühmten Dünen von Corralejo sind in gerade Mal acht Minuten Autofahrt vom Hotel zu erreichen (- wer keinen Mietwagen hat, kann übrigens auch den Hotel-Shuttle nutzen). Die Dünen aus feinstem, hellem Sand erstrecken sich hier über rund 11 Kilometer und sind ein besonders schönes Ziel für einen kleinen Spaziergang im Abendlicht. Hier hat man außerdem einen fantastischen Blick auf Lanzarote und die Isla de Lobos.

Die Isla de Lobos, die zwischen Lanzarote und Fuerteventura liegt, bietet sich übrigens für einen Tagesausflug an. Mehrmals täglich legt eine kleine Fähre vom Hafen in Corralejo ab und kehrt spätestens um 17 Uhr zurück. Auf der naturgeschützten Insel kann man entlang türkisblauem Wasser und schroffen Küstenstrecken in zwei Stunden in einem Rundweg einmal um die Insel wandern – bis zum vergleichsweise ruhigen Strand Playa de las Conchas. Wer sich von den Küsten trennen kann, findet übrigens im Landesinneren nicht nur die ein oder andere wilde Ziege – sondern auch schöne Natur-Highlights. Zum Beispiel die Finca de Aloe Vera, wo ihr euch aus nächster Nähe anschauen könnt, wie die heilenden Pflänzchen gedeihen.

Abenteuer im Süden und Westen der Insel: Cofete und Ajuy

Abenteuerlicher wird’s im Süden und Westen: Der Strand von Cofete am südlichen Zipfel der Insel ist zwar malerisch schön, aber kaum besucht. Grund dafür ist der starke Wellengang, der das Baden hier zu gefährlich machen würde. Dafür kann man hier herrlich lange, einsame Strandspaziergänge mit der ganzen Familie machen.

Genauso wild-romantisch ist die Caleta Negra (die „schwarze Bucht“), die weiter westlich, nur 15 Minuten außerhalb des Fischerörtchen Ajuy entfernt, liegt. Hier reichen dunkle Höhlen bis zu 600 Meter in die felsige Küste hinein und erzählen von einer genauso dunklen Vergangenheit: Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die Küste vor Ajuy von blutigen Piratenangriffen erschüttert. Die Angreifer versteckten anschließend ihre Beute in den tiefen Höhlen.

Auch der Strand vor Ajuy erinnert an diese Zeit: Dieser heißt treffenderweise nämlich Playa de los Muertos (übersetzt „Strand des Todes“). Auch hier war der Wellengang beträchtlich – weshalb wir uns hier nur mit der Drohne weit aufs Meer hinaus trauen. Die feinen Strände, die rauen Küsten, der milde Wind: Die Insel des Frühlings hat sich während unseres Besuchs wirklich von ihrer schönsten Seite gezeigt. Mit Frühlingsgefühlen im Bauch und einer leichten Bräune in den Gesichtern kehren wir nach zehn Tagen nach Stuttgart zurück – und wissen: Das wird sicherlich nicht unsere letzte Reise auf die vielfältigen Kanaren gewesen sein.


Unsere Woche auf Fuerteventura kam durch eine Content-Kooperation mit TUI zustande. Ihr findet im TUI Blog auch bald unseren Gastartikel. Danke an TUI für die vielen Eindrücke und für die Sonnenstrahlen in unserem Gesicht!

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