Malta, also. Vor meiner Reise auf die Inselgruppe vor Italien hatte ich kaum Vorstellungen davon, was mich hier erwarten würde – bis auf wärmere Temperaturen als im dieser Tage kalten und nassen Berlin. Jetzt kann ich sagen: Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, dabei kenne ich mich als nicht leicht zu beeindrucken.

Microsoft hatte zum weltweiten Launch des neuen Multiplayer-Online-Abenteuer-Spiels „Sea of Thieves“ auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd #huntthetreasure eingeladen. Das Gruppenspiel könnt ihr seit dem 20. März auf eurer Xbox One oder auf dem PC (Windows 10) spielen und hat seit dem Release schon ziemlich eingeschlagen: Über 100.000 Spieler haben das Game seither bereits gestreamt.

Zu diesem Anlass waren, neben mir, vier der bekanntesten Gamer Deutschlands nach Malta zu einer interaktiven Schatzsuche eingeladen: Felix von der Laden, Arhazul, Der Heider und PietSmiet. Dass es nach Malta gehen würde, hatten die vier passenderweise bei einem „Let´s Play Live“ verraten.

Kaum angekommen beginnt das Abenteuer auf Malta schon mit der der Fahrt vom Flughafen in die schöne Stadt Valletta. Die kurvigen, engen Straßen machten allen Mägen zu schaffen. Hoch, runter, rechts, links. Schöne Häuser, Felder. Zackiger Fahrstiel, hupende Autos. Italien-Feeling. Beim Mittagessen im vorzüglichen Restaurant „Panama“ mit tollem Ausblick auf den Hafen von Valletta bekommen wir den ersten Hinweis und eine Schatzkarte. Es gilt irgendwo an der Nordküste Maltas ein Schiff namens „Legend“ zu finden, um dort an Bord zu gehen.

Eatding-Tipp:

Panama – Restaurant & Bar
267, St Ursula Street
Valletta, Malta 1222 

Abenteuer Malta: Auf nächtlicher Suche nach der „Legend“

Spät in der Nacht finden wir uns in der Bucht Il Bajja tal-Ghadira wieder. Bei einem kleinen Hafen mit in die Jahre gekommenen Schiffen ankert hier ein altes, hell erleuchtetes Forschungsschiff. Kein weiteres Schiff weit und breit. Das muss es sein! Ungläubig fragen wir einen Mann der in seinem Boot etwas zu arbeiten scheint, ob das wohl die „Legend“ sei? Volltreffer. Er fährt uns in der windigen Nacht hinaus zum Schiff.

Früh am Morgen danach liegen wir schon in der Bucht Taht il mazz auf Anker. Mit wunderbarem Blick aus der Kajüte auf die ruhige See stelle ich fest: Mein Schlaf auf dem Schiff scheint gut gewesen zu sein, denn die Nacht war kurz und trotzdem fühle ich mich fit und bereit für neue Abenteuer. Ich stürme an Deck und sehe voller Glück, wie das U-boot für den Tauchgang vorbereitet wird. Die Vorfreude ist groß. Doch das Meer wird unruhig, die Legend schaukelt heftig und wir müssen einen geschützteren Platz anfahren, um das U-Boot zu Wasser zu lassen.

Wir haben viel „Stand By“-Zeit, weil es jederzeit los gehen kann – und doch ist man so stark von Wind und Wetter abhängig, dass man nie weiß, was in der nächsten Minute sein wird. Doch nach einigen Stunden ist es endlich soweit. Wir werden zum U-Boot gefahren. Genauer gesagt: Zuerst in ein anderes Boot, dann zu einem weiteren und schließlich zum U-Boot. Warum? Das erste, ein starkes Gummiboot, kann im Wellengang von gerne mal mehr als 80cm an der Legend anlegen ohne den Rumpf zu verletzen. Das zweite Boot etwas größer, stärker, stabiler und für längere Wartezeiten besser geeignet.

Abgetaucht mit Xbox One X

Der Einstieg ins U-Boot auf offenem Meer ist ein Erlebnis für sich. Alles ist ständig in Bewegung und es macht tierisch Spaß sich dem Balance-Akt hinzugeben, sauber und geschmeidig – und vor allem trocken und ohne ins Meer zu fallen – in die kleine Luke von oben in das U-Boot zu steigen. Drinnen findet man sich schon zu zwei Dritteln unter Wasser und die große Glaskuppel (UBER-NICE) zeigt wunderschönes Formenspiel von Sonnenlicht, hellblauem bis türkisfarbenem Wasser und glasklaren Luftblasen. Ich könnte diesem Farbspiel Stunden zuschauen.

Der U-Boot-Pilot checkt mit einem, ich nenne es mal „Supervisor-Boot“, das eigens nur für die Überwachung des U-Boots da ist, alle Daten und gibt sie ähnlich einem „Flight-Record“ durch. Auch die Bewegungen des U-Boots erinnern mich an das Hubschrauber-Fliegen, nur etwas weicher. Die Geräusche der super starken Elektromotoren, die Kuppel und dann der verbogene Blick durch die Glaskuppel nach draußen ins Meer geben mir das Gefühl, mich in einem Science-Fiction-Film zu befinden – oder eben in einem animierten Abenteuerspiel ;). Die Elektromotoren jaulen und zischen: Twiiiet, swiieee, swuäöäää, brrrr, tsssse – so etwa.

Schon nach Sekunden zeigt sich ein Schiffswrack am Grund. In etwa 30 Metern in der Tiefe zeigt sich die Schatzkiste. Das U-Boot trägt am vorderen Teil eine Stange, mit der man mit viel Gefühl die Flaschen bergen kann, die an der Schatzkiste hängen. Zurück auf der Legend finden sich Schlüssel und ein weiterer Hinweis in den Flaschen: Wir müssen zurück nach Valletta zu der Festung wo die Kanonen stehen. Und wieder an Land: Hoch, runter, rechts, links. Schöne Häuser, Felder. Zackiger Fahrstiel, hupende Autos. Flauer Magen.

Bei mit krassestem Bass bärstenden Kanonen finden wir eine weitere Schatztruhe inmitten auf dem Platz der Saluting Battery. Die vom Meeresgrund geborgenen Schlüssel passen in die Schlösser – nur als Team haben wir die Truhe öffnen können. Darin: Die nagelneue Xbox One X, vier Mal die Vollversion des Spiels Sea of Thieves, eine Seagate Sea of Thieves Game Drive, brandet Sweat Jacke, T-Shirts und Hoodies sowie Bracenets, gefertigt aus alten Fischernetzen.

Mehr von der Aktion könnt ihr euch in den Recap-Videos von Felix, Arazhul, Der Heider und PietSmiet – oder hier direkt bei Xbox ansehen.


Danke an Microsoft für das großartige Abenteuer! An den schönen Erinnerungen werde ich noch lange zehren können.

 

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