Die amerikanische Autorin und Wellness-Expertin Lalah Delia hat einmal gesagt: „Self Care is how you get your power back“, also „durch einen achtsamen Umgang mit uns selbst, bekommen wir unsere Kraft zurück“. In ihren Worten steckt viel Wahres. Im Alltag vergessen wir sie oftmals, die Zeit für uns ganz alleine. Dabei ist sie so essentiell für alle Teile unseres Lebens: Denn nur wer selbst Kraft hat, kann seinen Job gut machen, für andere da sein, im Alltag funktionieren. Kein Wunder also, dass Wellness- und Gesundheitsreisen gerade bei jungen Unternehmern und Selbstständigen (sowie bei Eltern) im Trend liegen. Ob Yoga-Retreats oder Wellness-Auszeit in den Bergen: Viele suchen im Urlaub einen Ausgleich zum hektischen Alltag, der Körper und Seele gut tut.

Auch meine Freundin Nina Stiller, die nicht nur Mama aus Leidenschaft, sondern auch eine hingebungsvolle Fotografin in Selbstständigkeit ist, passt genau in diese Zielgruppe. „Einfach mal wieder zusammen raus!“ war unser simpler Plan. Den Gedanken daran, dass Jahr unser lang geträumter Traum von einer gemeinsamen Reise nach Indien wahr wird, hätten wir zum damaligen Zeitpunkt nicht gewagt. Un dann ging es plötzlich ganz schnell. Die Flüge waren gebucht und wir freuten und auf eine Reise in den Monsun.

Jetzt sitze ich hier, mit öligen Haaren, gerade zurück vom Ayurveda Treatment. Die Regentropfen prasseln ans Fenster und die grünen Blätter tanzen im Wind. Für eine Wellness-Auszeit hätten wir uns wohl kein passenderes Ziel und keine bessere Zeit aussuchen können. Eingebettet in der malerischen, unberührten Natur des Sahyadri-Gebirges (auch bekannt als „Western Ghats“, ein UNESCO-Weltkulturerbe) nahe Pune, der quirlige Großstadt im westindischen Bundesstaat Maharashtra, liegt das Atmantan Wellness Resort. Das ganzheitliche Wellness-Konzept passt perfekt zum Selfcare-Gedanken. Für Nina und mich – der perfekte Ort, um gemeinsam für ein paar Tage abzuschalten. Alltag aus, Entspannung an!

Das Atmantan Wellness Resort: Seele, Geist und Körper im Einklang

Die Gründer, das Ehepaar Sharmilee Agrawal und Nikhil Kapur, haben mit dem Atmantan einen Ort geschaffen, an dem Atma (Seele), Mana (Geist) und Tann (Körper) in Einklang gebracht werden sollen – und das am besten nachhaltig, auch nach Abreise. Mindestens drei Tage soll man im Resort verbringen, wir haben fünf Tage volle Tage hier verbracht. Und um ehrlich zu sein, fühlte es sich eher nach zwei Wochen an. Das Wellness Resort bietet seinen Gästen einen Auswahl aus neun holistischen Retreats, die allesamt aus einer individuellen Zusammenstellung aus Bewegung, Wellness und Ernährung bestehen:

Atmantan Living (für Wellness-Newbies),

Spa Life (mit Fokus auf Massagen und Entspannung),

Fitness Challenge (mit individuellem Workout-Program),

Journey to Yoga (mit Yoga-Fokus),

Master Cleanse (mit Fokus auf Entgiften von Körper und Seele),

Weight Balance (Fokus auf Gewichtsabnahme),

Holistic Health (ganzheitliches Retreat mit Fokus auf Stressbewältigung),

Ayurveda Panchakarma (ayuvedische Kur) und

Restorative Physiotherapy (speziell für Patienten nach Operationen und Unfällen).

Wir haben nach unserer ärztlichen Analyse mit dem Wellness Doc eine individuell, auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenes Programm bekommen, welches dem Ayurveda Panchakarma sehr nahe kommt. Alle Treatments werden von einem erfahrenen Team aus professionellen Therapeuten, Trainern und Ärzten begleitet. Zusätzlich gibt es natürlich täglich diverse Yoga- und Aktivangebote.

Von aktiven Momenten wie das personal Yoga über Meditationen und Atemübungen und unangenehmen Treatments wie das „Chi Nei Tsang“, einer Heiltechnik zur Entgiftung des Organismus durch eine ziemlich schmerzhafte Organmassage bis hin zur entspannenden „Pureley Atmantan Signature“ Massage habe ich in meiner kurzen Zeit in diesem Resort so ziemlich alles erlebt, was unter den Begriff „Wellness“ fällt. Für Details oder speziellere Fragen zu meinen Erlebnissen hier, dürft ihr uns natürlich jederzeit schreiben.

Wo Gesundheit und Genuss Hand in Hand gehen

Natürlich hört „Wellness“ nicht mit dem Verlassen des Treatmentraums auf denn auch Gesundheit und Genuss gehen hier Hand in Hand: Im Spa werden nur hochwertige Produkte verwendet, die frei von chemischen Zusätzen sind und auf pflanzlichen Extrakten basieren. Die Küche – eine Fusion aus asiatischen, ayurvedischen, mediterranen und makrobiotischen Gerichten – verzichtet außerdem vollständig auf weißen Zucker, Weißmehl und verarbeitete Milchprodukte. Generell wird Ernährung hier zelebriert und ernst genommen: In Vollpension bekommt ihr ein speziell auf eure Bedürfnisse abgestimmtes Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist das Atmantan am Nabel der Zeit: Ganz nach dem Motto „Achtsamer Umgang mit sich selbst und der Umgebung, setzt das Resort sofern möglich auf alternative Energien wie Photovoltaik und erneuerbare Energien und besitzt unter anderem die größte solare Warmwasseranlage aller Resorts des Landes. 70 Prozent der Produkte, die in den hoteleigenen Restaurants verarbeitet werden, stammen außerdem aus biologischem Anbau. Frische Milch, Gemüse und Kräuter bezieht das Resort von den einen Gärten und einem regionalen Bauernhof.

Mehr dazu & Verlosung im Magazin!

In der aktuell entstehenden uberding Print-Ausgabe findet ihr einen Artikel zu meiner Wahrnehmung der  Regenzeit in Indien. Das Magazin erscheint am 3. September 2018. Außerdem könnt ihr ein ganz ähnliches Wellness-Erlebnis für zwei Personen in Thailand gewinnen, mehr Infos dazu ebenfalls im Print-Magazin auf Seite 30. Ihr könnt das Magazin auch gerne direkt vorbestellen, dann kommt es bereits vor offizieller Veröffentlichung direkt zu euch nach Hause. Schreibt uns dazu einfach kurz eine Mail mit eurer Adresse.

Die Fotos in diesem Artikel sind von Nina Stiller.

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