Anzeige: Dieser Beitrag wird von Braun unterstützt.

Design. Was ist das eigentlich? Für viele von uns ist der Begriff schwer greifbar und in jedem Fall breit gefächert. Umso spannender war es für mich, mich beim Braun Prize, dem Design-Preis der Marke Braun (der am 12. September in Kronberg bei Frankfurt vergeben wurde) näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Der renommierte Preis feiert in diesem Jahr 50. Jubiläum: Bereits seit 1968 werden hier jährlich Nachwuchstalente im Bereich Design unterstützt. Den Gewinnern winken Preisgelder in Höhe von bis zu 75.000 Dollar und spannende Aufstiegschancen in der Branche, beispielsweise durch Praktika im Design-Team von Braun. Der Preis gilt als wichtiges Sprungbrett für Designtalente für morgen.

Braun Prize: 10 Thesen für gutes Design

Zu diesem Anlass wurden wir ins (übrigens ebenfalls toll designte) „House of Braun“ außerhalb von Frankfurt eingeladen, wo die Brand in verschiedenen kleinen Workshops und Talks ihre Sicht auf Produktdesign mit uns geteilt hat. Dabei spielt eine Person immer wieder eine zentrale Rolle, deren Namen ihr vielleicht auch schon Mal gehört habt: Dieter Rams, einer der wohl bedeutendsten Industriedesigner der Moderne – und ehemaliger Chefdesigner von Braun.

In den Neunzigerjahren stellte der Designer zehn Thesen auf, die laut ihm gutes Produktdesign ausmachten – Ideen, die bis heute gültig sind, take a look:

  1. Gutes Design ist innovativ
  2. Gutes Design macht ein Produkt brauchbar
  3. Gutes Design ist ästhetisch
  4. Gutes Design macht ein Produkt verständlich
  5. Gutes Design ist ehrlich
  6. Gutes Design ist unaufdringlich
  7. Gutes Design ist langlebig
  8. Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail
  9. Gutes Design ist umweltfreundlich
  10. Gutes Design ist sowenig Design wie möglich

Design: Mehr als nur Ästhetik

Diese Ansätze spielen bei Braun bis heute eine wichtige Rolle. Im Eröffnungstalk von Brauns aktuellem Chefdesigner, Oliver Grabes, wurde außerdem vor allem eines deutlich: Gutes Design sollte vor allem für Menschen entwickelt werden. Eine gute Optik oder tolle technische Möglichkeiten reichen eben nicht aus – gut designte Produkte sollen uns allen das Leben einfacher machen und eine Bedeutung in unserem Alltag haben. Das Motto, unter das Braun diese Ideen zusammenfasst: „Design for what matters“.

Zeitlosigkeit spielt dabei ebenfalls eine große Rolle: Die klaren Linien, für die Rams berühmt ist, sind bis heute in den Designs der Marke erkennbar. Dieser Punkt hat aber gleich mehrere Ebenen: Die Produkte sollen nicht nur optisch lange gefallen, sondern auch besonders langlebig sein, einfach zu handeln und lange gut funktionieren – auch das macht gutes Produktdesign aus. Der Nachhaltigkeitsgedanke, der hier eine Rolle spielt, gefällt mir gut.

Augenöffnend für mich war aber besonders eine Speakerin: Die Entwicklerin Hadeel Ayoub von BrightSign, die mit ihrem Team einen Handschuh entwickelt hat, der Bewegungen in Sprache übersetzt. So wird Menschen, die aus verschiedensten Gründen eigentlich nicht sprechen können (über Sprachverlust durch einen Schlaganfall bis zu Autismus), eine Stimme gegeben – sogar in mehreren Sprachen. Ein wahnsinnig beeindruckendes Projekt, das ihr euch unbedingt ansehen solltet. Und ein perfektes Beispiel dafür, für Design „that really matters“.

Braun Prize: Gewinnt ein Braun FaceSpa Pro Set

Und jetzt seid ihr dran: Wir haben euch vom Braun Prize ein Facespa Pro Set mitgebracht, das euch im Alltag unterstützen soll. Mehr zum Produkt erfahrt ihr hier in Mias Erfahrungsbericht. Um teilzunehmen, likt und kommentiert einfach unseren Facebook-Post zu diesem Artikel und verlinkt eine Freundin/ einen Freund, mit dem ihr einen Beauty-Abend einlegen wollt.


Die Konditionen zum Gewinnspiel findet ihr hier, unsere Datenschutzbestimmungen findet hier.

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