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Einen Monat noch: Dann trete ich die bislang weiteste (und wahrscheinlich auch aufregendste) Reise meines bisherigen Lebens an. Ich fliege nach Neuseeland zu meinem besten Freund aus Schulzeiten, um dort vier Wochen lang vor allem eines zu tun: Zu laufen. Für so lange Zeit zu wandern, nur mit dem Nötigsten im Rucksack, umgeben von nichts als Natur und Einsamkeit, wird eine ganz schöne Herausforderung für uns. Aber eine, auf die ich mich schon lange freue.

Wer so lange wie Lukas und ich in der freien Natur unterwegs sein will, braucht aber erst Mal eines: Richtig gutes Equipment. Ich hatte das große Glück, einen Bekannten zu haben, der vor zwei Jahren die gleiche Strecke gelaufen ist, die wir uns jetzt vornehmen (bald mehr dazu) und der uns in Sachen Ausstattung deshalb den ein oder anderen guten Tipp geben konnte.

Ein wichtiger Punkt beim Packen fürs Trekking sind Größe und Gewicht des Equipments, schließlich muss jedes Kilo später mitgetragen werden. Gleichzeitig muss es hochwertig, funktionell und belastbar sein. Was jetzt in meinen Rucksack kommt? Das verrate ich euch hier:

Meine Packliste fürs Trekking in Neuseeland

Laufen: Trekking-Rucksack, Wanderschuhe und Kleidung

Ich habe mir meinen Trekking-Rucksack Osprey Exos dieses Jahr für eine Wanderung gekauft und bin super zufrieden. Weil ich mit 1,58 Metern auch für eine Frau recht klein bin, habe ich mir das S-Modell geholt, das gut zu meiner Rückenlänge passt. Das ganze Gewicht sitzt bequem auf meinen Hüften, die Schultern werden kaum belastet. In die 48-Liter-Version passt mein ganzes Equipment, zusätzlich gibt es viele praktische Zusatztaschen und Schlaufen.

Daran kommen unter anderem: Eine 2-Liter-Trinkblase (gibt es günstig zum Beispiel hier oder bei Decathlon), meine Analogkamera, ein paar Trekking-Stöcke und das Land Rover Explore Smartphone, das ich vor ein paar Wochen in Garmisch-Partenkirchen getestet habe – und wirklich ein super Begleiter für Outdoor-Abenteuer aller Art ist (mehr dazu könnt ihr hier nachlesen).

In meinen Wanderschuhen von Lowa hatte ich bisher immer guten Halt, allerdings bin ich gespannt wie schnell ich bei täglichem Laufen Blasen bekommen werde (ich berichte!). Um für den neuseeländischen Frühling gewappnet zu sein, muss unbedingt eine leichte, gute Regenjacke ins Gepäck. Ich habe mich für dieses Modell von Patagonia entschieden, da die Marke als eine der wenigen der Branche seit jeher auf eine faire Produktion setzt. Außerdem auf meiner Einkaufsliste: Diese praktische, Zipp-Off-Trekkinghose von Decathlon und einfache Shirts, sowie Leggins von Dilling, die faire Merinowolle benutzen.

Schlafen: Zelt, Luftmatratze und Schlafsack

Wer tagsüber weite Strecken laufen will, braucht nachts einen erholsamen Schlaf. Das MSR Hubba Hubba NX Zelt ist mit 1,7 Kilo ziemlich leicht, passt in meinen 48-Liter-Rucksack und ist einfach und schnell aufzubauen. Fast so bequem wie auf einer echten Matratze schläft es sich auf der Neo Air X Light Termarest Luma, die mit 356 Gramm unfassbar leicht ist und sich ganz klein zusammenrollen lässt. Den Deuter Orbit +5° Schlafsack leihe ich mir von einer Freundin. Er ist warm genug für die wieder wärmer werdenden Nächte im November Neuseelands und nimmt nicht viel Platz im Rucksack ein.

Verpflegung: Minikocher, Wasserblase und Co.

Die Strecke, die wir uns vorgenommen haben, verläuft mindestens zehn Tage am Stück durch Natur pur. Hier ist gutes Packen angesagt – das gilt vor allem in Sachen Verpflegung. Auf dem kleinen, super leichten Spirituskocher Trangia Mini lassen sich einfache Mahlzeiten aufwärmen, dazu nehme ich noch eine einfache Emaille-Tasse und leichtes Reisebesteck mit.

Pflege: Eine Seife für (fast) alles

Ich bin schon lange großer Fan der bio-zertifizierten und fair gehandelten Naturseifen von Dr. Bronner. Auf die Wanderung landet deshalb die Dr. Bronner Lavendelseife in meinem Rucksack, denn diese kann für Haut und Haar (und sogar zum Spülen) verwendet werden. Zusätzlich nehme ich ein Miniset der ebenfalls biozertifizierten Marke Hej Organic mit, bestehend aus einer Gesichtscreme, einem Gesichtstonic und einer Lippenpflege mit, das mir Mia und Thies zur Reise geschenkt haben. Außerdem wichtig: Ein kleines Erste-Hilfe-Set für Notfälle.

So viel zu meinen Basics. Mehr zu meiner Reise erfahrt hier bald hier auf dem Blog!

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