Anantara ist bekannt für traumhafte Luxus-Resorts. In Sri Lanka – dem zweiten Stop unserer Weltreise – konnten wir uns gleich zwei Anantara Resorts ansehen: Das Anantara Kalutara Resort nahe der Hauptstadt Colombo und das Anantara Peace Heaven Tangalle Resort, das im Süden von Sri Lanka liegt.

Nach ereignisreichen Tagen in Dubai ging es für uns in rund fünf Stunden in die Hauptstadt Sri Lankas. Mit dem Auto fährt man von Colombo aus rund eineinhalb Stunden Richtung Süden. Dort, in einer Lagune zwischen indischem Ozean und dem Kalu Ganga Fluss, liegt das erste der beiden Resorts, das die nächsten vier Tage unser Zuhause sein wird. Ruhepol und Ausgangspunkt für Abenteuer zugleich: Das Anantara Kulatara Resort.

Das Anantara Kulatara Resort: Luxus im Stil von Geoffrey Bawa

Das 5-Sterne-Resort liegt an der Westküste Sri Lankas, in einer malerischen, ruhigen Lagune ausserhalb der Kleinstadt Kalutara. Wie in allen Anantara Resorts können Gäste zwischen „Rooms“, „Suits“ und alleinstehenden „Villen“ samt Privatpool wählen. Aber bereits die Standard-Zimmer sind ziemlich luxuriös ausgestattet: Auf mindestens 46 Quadratmeter genießen wir unsere Suite im elegant-orientalischen Stil mit Kingsize-Bed, eigenem Balkon und Regendusche.

Der moderne, orientalische Stil zieht sich übrigens durch das ganze Resort, inspiriert von einem der wohl berühmtesten Architekten des Landes: Geoffrey Bawa. Bawa, der 2003 nach einem Schlaganfall verstarb, war einer der bekanntesten Vertreter des „Tropical Modernism“ und wird heute als Pionier des naturnahen Bauens gesehen.

Wir haben „Geoffrey Bawa’s Country Estate“ innerhalb eines Halbtagesausflugs besucht und das viele Grün um den Sitz des Architekten genossen. Kein Wunder, hier lässt sich Inspiration tanken! Mitte der Neunziger begann der große Architekt höchstpersönlich mit dem Design der Lobby und der Bar des Hotels, bevor sich sein Gesundheitszustand verschlechterte.

Sein Stil zieht sich heute durch das komplette Design des Resorts, doch wird wahrscheinlich am meisten in der von ihm designten, wunderschön gelegenen „Upper Deck Bar“ deutlich. In der lichten, teils verglasten, teils mit lokalem Holz verkleideten, Bar mit Blick auf die Lagune werden ab nachmittags Tee und Drinks serviert. Mein absoluter Lieblingsort innerhalb des Resorts!

Neben der Upper-Deck-Bar findet ihr eine weitere Bar direkt am Pool, sowie ein Frühstücksrestaurant (das übrigens den ganzen Tag Frühstück anbietet!) und zwei weitere Restaurants, die Mittag- und Abendessen servieren. Im modernen Restaurant „Acquolina“ direkt am langen Erwachsenen-Pool stehen italienische und internationale Gerichte auf der Speisekarte, im eleganten „Spice Traders“ mit Blick auf den Kalu Gango Fluss wird asiatische Küche serviert.

Auch in Sachen Wellness komme ich hier auf meine Kosten: Das Resort verfügt nicht nur über zwei Outdoor-Swimmingpools, sondern auch über einen Spa-Bereich, in dem zum Beispiel Ayuverda-Kuren, Massagen und diverse Beauty-Anwendungen angeboten werden. Ich kam in den Genuss des 90-minütigen Signature-Treatments, welches mich von Kopf bis Fuß entspannt hat.

Sri Lanka authentisch erleben: Einkaufen und Kochen mit dem Chefkoch!

Ich finde, dass sich ein Land besonders authentisch durch Gerüche und Geschmäcker, vor allem durch die der unterschiedlichsten Gewürze kennenlernen lässt. Genau dieses Konzept bieten die Anantara Resorts mit den „Spice Spoons“ ihren Gästen an.

Wir verlassen die Komfortzone des Resorts und stürzen uns im Tuk-Tuk in das authentische, quirlige Leben der Stadt Kalutara. Mit Chefkoch Ganesan geht es auf den Lebensmittelmarkt. Hier kaufen wir zwischen Einheimischen Gemüse, Fleisch und Fisch ein.

Unser Geruchssinn wird ein paar Kilometer weiter auf die Probe gestellt. Roter Pfeffer, Chili, Curry, Nelken? Welche Gewürze erkennen wir sofort und welche werden in den typischen Gerichten in Sri Lanka verwendet? Wir schnuppern in einer Gewürzfabrik hinter die Mühlen und bekommen bei dieser Vielfalt von Gerüchen trotz des üppigen Frühstücks wieder Appetit.

Sri Lankas exotische Küche ist dank der vielen Einflüsse von Siedlern, Händlern und aus der Kolonialzeit sehr vielfältig. Die Geschmäcker der Holländer, Portugiesen, Engländer, Araber, Malayer und Inder kommen zusammen, um Gerichte zu schaffen, die ganz anders als irgendwo sonst auf der Erde schmecken.

Mit Rücksicht auf unsere verschiedenen Bedürfnisse und Geschmäcker kochen wir dann in unserer ausgiebigen Cooking Class zurück im Resort ein Curry mit Basis von Roter Bete, ein sanftes Curry mit Fisch und Kartoffeln und ein Scharfes Curry mit Schwein und leckeren Gewürzen zu. Dazu gibt es einen leckeren Karottensalat und Jasmin Tee. Die Rezepte dazu verarbeiten wir gerne in unserem kommenden Printmagazin.

 

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