Die Schweizer – wir kennen sie von schneebedeckten Pisten, dem leckersten Käse, durch gewiefte Taschenmesser und von vielen anderen Kleinigkeiten und großartigen Erfindungen die unseren Alltag schöner und besser machen. Ich denke gerade an die leckere Schokolade, mit denen wir uns in meiner Kindheit und Jugend, (ich komme urspr. von der schwäbischen Alb) mindestens drei mal im Jahr durch einen heißhungrigen Ritt über die Grenze nach Schaffhausen, eindeckten. Solche kleinen und natürlich auch viel größere Traditionen spielen nicht nur in Familien wie meiner eine Rolle. Auch die Schweizer Unternehmen USM und Naef legen viel Wert darauf, dass sich Traditionen und Werte wie Präzision, Qualität und Design über die Jahre hinweg in der Firmenphilosophie durchziehen und zum jahrelangen Erfolg beitragen.

Zeitloses Design und Schweizer Qualität

Ich gebe zu, es ist wundervoll, dass ich mich seit knapp zwei Jahren wieder intensiv mit Spielzeug beschäftigen darf. Als Eltern wird ganz schnell der Spielsinn wieder wach, wenn wir stundenlang, mal auf allen Vieren, mal fröhlich jauchzend, mit Neon spielen. Nur eine Sache hat sich geändert: Als Eltern hinterfragen wir Spielsachen, manchmal nach ihren Sinn, den es ehrlich gesagt ja gar nicht immer geben muss. Manchmal, und das ist noch wichtiger, nach der Qualität, den Bestandteilen und der Verarbeitung. Natürlich greifen wir dann am liebsten zu natürlichen Spielsachen aus Holz. Die natürliche Wahl, ist bei Gesundheit- und Entwicklungsfragen unserer Kleinsten einfach immer die beste. Sie sind robust und meist zeitlos im Design. Wie schön, dass uns manche Spielsachen bis ins Erwachsensein und weiter begleiten dürfen, denn Holzspielsachen sind nicht nur unvergänglich sondern sie zählen von Herstellern wie Naef, zu echten Designklassikern. Natürlich spreche ich nicht vom hölzernen Greifling oder namens „Ringli Ring“ oder der beliebten Rassel „Dolio“, ich spreche viel mehr von Klassikern wie dem „Cella“ oder dem „Bauhaus Bauspiel“. Wenn ihr die noch nicht kennt, wäre das übrigens was für eure Weihnachtsgeschenke-Liste für Mama, Papa und Co. Sorgt garantiert für Unterhaltung an den Feiertagen oder sogar für fast vergessene Kindheitserinnerungen, denn das Traditionsunternehmen Naef gibt es schon seit 60 Jahren.

USM ist mir, und euch wahrscheinlich auch, vor allem durch das Möbelbausystem, das „USM Haller“, welches bereits 1963 entwickelt wurde, bekannt. Von Büroeinrichtungen bis hin zum Sideboard im Wohnzimmer, das „USM Haller“ ist damals wie heute ein flexibel einsetzbarer Klassiker – der übrigens auch längst seinen Platz im MoMa in New York gefunden hat. Von New York zurück zu uns nach Stuttgart:  

Naef und USM veranschaulichen ihre gemeinsamen Werte in einer eindrucksvollen, temporären Shop-Installation in Stuttgart.

Gegensätze ziehen sich an: Naef und USM Haller

Holz trifft auf Metall? Hm, eine interessante, fast schon gegensätzliche Kombination, aber wie wir wissen, ziehen sich Gegensätze oft an und passen dann ziemlich gut und vor allem langfristig zusammen! Die verspielten Produkte von Naef treffen auf die recht sterile, strenge Arbeitswelt von USM. Holz trifft auf Metall, kleine, feine Objekte auf kalte Grosse. Doch wenn ich genauer hinschaue springt mir ein gemeinsamer Nenner direkt in die Augen: Beide Traditionsunternehmen zeigen sich gern in leuchtenden Farbtönen, sind präzis gefertigt und… zeitlos! Chapeau!

Ab 25. Oktober 2018,
Stephanstr. 30,
70173 Stuttgart, ab 18:45 

Der Showroom, der ganz im Sinne der gemeinsamen Leitideen Design, Qualität und Präzision gestaltet ist, lädt diese Woche am 25. Oktober 2018 in die Stephanstraße 30 ein. Kommt ihr vorbei zum Spielen?

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