Ah, ein Snowboarder„, die klassische Begrüßung, wenn es mich mal wieder in die Berge zum Wintersport zieht.

Als Kind war bei uns nicht viel los mit Wintersport. Keinen aus meiner Familie zog es in die Berge, wie sollte ich es da denn auf Skier schaffen. Unsere heimischen Abfahrten waren aus Teer und Beton und wie für uns Stadtkids in den späten 80ern und frühen 90ern üblich, bestand mein sportliches Fortbewegungsmittel aus einem Deck, zwei Achsen und vier Rollen. Hier wurde geskatet und nichts lag mir ferner als die Berge.

Wir waren Rebellen auf Rollen, die Anfang der 90er Konkurrenz aus den Bergen bekommen sollten. Der Snowboardboom hallte bis in den Kessel Stuttgarts und auf einmal gesellten sich zu meinen late 80s Heros aus VHS Videos wie Ban This, Hokus Pokus oder The search for Animal Chin, nun Snowboarder wie Shaun Palmer. Airwalk, die bis dato Schuhe zum skaten und surfen herstellten, machten auf einmal Snowboardboots und selbst aus Videospielen war Snowboarden nicht mehr wegzudenken. Na gut, dann lass halt Snowboarden gehen, auch wenn wir in den Augen eingesessener Skifahrer wohl immer eine Art Aliens bleiben werden.

Serfaus Fiss Ladis – Winterparadies im Dreiländereck Tirols

Mit der Bahn aus Stuttgart nach München angereist, hieß es hier für mich umsteigen in den Shuttle Richtung Ladis. Knapp 3 Stunden Fahrt lagen vor mir. Vorbei an Nebelschwaden bedeckten Seen wurde ich bereits bei der Anreise mit wunderschönen Naturpanoramen belohnt.

Serfaus war mir bereits durch einen Aufenthalt im März vergangenen Jahres als Familien Destination in bester Erinnerung geblieben. Nun sollte ich das Nachbardorf Ladis zur Wintersaison, inklusive der 214 perfekt präparierten Pistenkilometer des Skigebietes Serfaus Fiss Ladis, kennen lernen.

Von den Gipfeln blicke ich bei schönem Wetter im Winterparadies des Dreiländereck Tirols, nicht nur nach Italien, oder bis in die Schweiz, auch die Zugspitze in Deutschland ist von hieraus zu sehen.

Ab auf den Berg – „A riesen Gaudi“ auch ohne Wintersport Erfahrung

Mittlerweile habe ich die Berge nicht nur durch Winterboardsport lieben gelernt, auch wenn dieser mein Türöffner in die Alpenwelt war. In den vergangen Jahren konnte ich mich im Schneeschuhwandern, Hundeschlittenfahren oder auch Snowbiken austoben, oder wie jüngst im Eisstockschießen und ich muss sagen, „des taug‘ ma„.

Wie gerufen kam mir hier die Einladung zur Pressereise ins sonnenverwöhnte Hochplateau mit den drei historischen Dörfern Serfaus, Fiss und Ladis. Bei der Schneeschuhwanderung am ersten Tage kam ich nicht nur in den Genuss der Flora, auch die Fauna hatte einiges zu bieten. Selten kam ich Hirschen mit der Kameralinse so nah wie hier.

Erste Spuren im Schnee

Jeden Mittwoch gibt es in der Wintersaison vom 19.12.2018 bis 17.04.2019 die Möglichkeit um 07:30 Uhr einen von 50 sehr gefragten Plätzen zu ergattern um noch vor allen anderen die erste Spur im Schnee zu fahren.

Der kulinarisch Hochgenuss beim Bergfrühstück im Genussrestaurant Zirbenhütte auf 2100 Metern krönt den Abschluss meiner ersten Spuren Schnee. Aber auch nebst den Frühstück ist die Zirbenhütte sehr zu empfehlen. Wer schon immer einmal Murmeltier probieren wollte, der bekommt hier seine Chance.

Um eines der begehrten Tickets zur ersten Spur zur ergattern, empfiehlt es sich schon zu Beginn der Winter Saison zu buchen (das könnt ihr hier), den bereits jetzt sind für die aktuelle Saison alle Plätze vergeben und nur noch Wartelistenplätze erhältlich.

Das Alpine Resort Goies – Zuhause auf Zeit am Fusse der Piste

Im Idealfall sucht man sich für Wintersportaktivitäten seine Unterkunft möglichst fußläufig zum Lift und da Bergluft bekanntlich hungrig macht, kommt eine ausgezeichnete Küche natürlich sehr gelegen.

Das 4* Wellness und Lifestyle Hotel Goies am Fuße der Liftstation Ladis bietet mit seinen schönen Zimmern, Romantik-Traum-Suiten oder tollen neuen Chalet- bzw. Wellness- Suiten (mit Sauna), das ideale Zuhause auf Zeit.

Die insgesamt 3 Wellness-Bereiche, sorgen für die entsprechende Entspannung nach einem sportlichen Tag auf oder abseits der Piste. Wer sein Wintersportgerät lieber ausleihen möchte, der findet in direkter Nachbarschaft des Hotels einen Verleih, für alles was man neben der Kleidung benötigt.

Danke für die „Mords Gaudi“ in den Bergen. Da bleibt mir nur noch ein „Pfiat-di“ und auf ein baldiges „Wiederschaun“, beim „Zirben Schnapsal“.

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