Dreirad fahren war bei mir ganz klar das erste was nach dem Krabbeln kam. Ich parkte meinen gelben Begleiter damals neben dem ebenfalls gelben VW K70 meines Dads. Das war so’n richtiger Klassiker, nichts besonderes, aber mein ganzer Stolz. Mit drei aufwärts begann ich meine Hood zu erkunden, so wie wir Straßenkinder das damals eben so machten. Ich höre noch die Stimme meiner Mutter in meinen Ohren klingen, „du willst doch nicht, dass die Leute denken du wärst ein Straßenkind„, doch um ehrlich zu sein, genau das wollte ich von Tag eins in meiner Definition sein. Nur ein paar „Blocks“ die Straße hoch, gab es diesen Jungen, der mit seinem Dad und seiner Oma zwei Stockwerke drüber in so’nem 60/70’s Sechs-Familienhaus wohnte. Sah von aussen genauso aus, wie das in dem ich aufwuchs. Ich dachte immer, schade, dass er seine Ma nicht um sich hat, aber dafür hatte er das coolste Dreirad des ganzen Viertels. So’n Ami Ding, was sein Dad ihm wohl aus den Staaten mitgebracht hatte. Riesen Vorderrad mit zwei fetten Walzen im Heck. Von da an war mir klar. Meins war schon ok, aber da ist wohl noch Luft nach oben.

Don’t grow up, it’s a trap

Das mit dem Erwachsen werden, war nie so richtig meins. Na klar muss man hier und da so erwachsenen Kram machen. Der Kühlschrank füllt sich ja nicht von alleine. Das war schon magisch zu Hause. Nicht viel zu tun ausser spielen, schlafen und essen. Das Kind in mir habe ich aber dennoch ein Stück weit erhalten und ab und an lässt sich das mit Spielzeug für große Jungs prima kombinieren, wie zum Beispiel dem Can-Am Ryker. Das perfekte Dreirad für Grown Ups, die dann damit durchs Hinterland Faros im Süden Portugals heizen.

Motorradführerschein = Lizens zur Coolness?

Was meinen „alten“ Führerschein angeht, hab ich das Glück noch eine ganze Menge fahren zu dürfen. Motorräder bis 125 ccm, LKWs bis 7,5 Tonnen usw., so dass für mich nie wirklich die Frage im Raum stand einen Motorrad Führerschein on Top zu machen. Neue Verkehrsregeln lernt man da ja quasi ohnehin nicht, also wozu hier die Kohle zum Fenster rausschleudern nur um hochmotorisiert auf zwei Rädern umherzufahren. Das Freiheitsgefühl, fest im PS starken Sattel sitzend, den Lenker mit beiden Händen fest im Griff und den Fahrtwind im Gesicht, das bekommt man mit den Dreirädern von Can-Am schon ab Führerschein Klasse drei, ohne dazu besagte Zweiradpappe zu benötigen.

Can-Am Ryker – Das Power-Dreirad nicht nur für das Kind im Manne

Bereits 2017 hatte ich das Vergnügen den Can-Am Spyder auf einem Roadtrip von Lissabon nach Faro kennenzulernen. Man, war das ein Spaß! Nun hatte ich das Vergnügen mit dem wesentlich günstigeren Can-AM Ryker, der bereits im Einstiegspreis für 9.799€ zu haben ist und im Spaßfaktor dem großen Bruder in nichts nach steht. Dank der niedrigen Sitzposition wird der Schwerpunkt optimiert und lässt so den Fahrer mit der Straße verschmelzen. Das Twist-and-Go-Automatikgetriebe ermöglicht auch ungeübten Fahrer einen schnellen Einstieg.

Fahrspaß on Road wie off Road

Der Can-Am Ryker startet in der Basis Version mit einem Rotax 600 ccm ACE Motor. Ich fuhr die 900 ccm Rally-Edition, die sich nicht nur off Road im Rally-Modus bewährte. Die Fahrerassistenzsysteme sorgten auch abseits der asphaltierten Straßen für ein sicheres Fahrgefühl. Mit etwas Feingefühl bekam man aber dennoch den ein oder anderen kleinen Drift auf staubiger Piste hin, was einem schnell die Mundwinkel Richtung Ohrläppchen trieb.

Das Fahrerlebnis unterscheidet sich von dem eines Motorrads, daher sollte man hier auch nicht anfangen Vergleiche zu ziehen, wie „hm eine Handbremse wäre cool“, oder dies oder das ist beim Motorrad hier oder dort positioniert. Der Can-Am Ryker, wie auch der Can-Am Spyder sind eine Klasse für sich und der Hersteller BRP hat viele Dinge neu gedacht. So funktioniert Fortschritt!

Now it’s your turn!

Natürlich könnte ich jetzt noch auf zahlreiche Details des Can-Am Rykers eingehen, aber am besten lernt man den ihn persönlich kennen. Wie wäre es daher mit einer Probefahrt bei einem Händler in deiner Nähe? Über die verlinkte Seite einfach anmelden und losfahren.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Turn mit einem Can-Am Ryker, aber jetzt seid erstmal ihr dran.

 

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