Hey, ich bin Johannes und dies ist meine erste Story für Uberding. Wie sie begann? Eigentlich recht einfach mit der Frage: „Eine Woche Philippinen im Juni, hast du Bock?“ Na klar – als leidenschaftlicher Fotograf und Redakteur mit großer Reiseaffinität war ich zu diesem Zeitpunkt mit dem Kopf schon im Flieger.

Als ich ein paar Wochen später dann mit Rucksack und Kamera am Gate stand, geht es endlich los nach Davao. Doch nicht nur für mich ist es der erste Flug in die philippinische Stadt – auch für Qatar Airways.

Ein ganz besonderer Erstflug

Nach dem ersten Teilstück der Strecke betrete ich in Doha dann tatsächlich den Qatar Airways Flug 936, der für die Airline zum ersten Mal den Flughafen von Davao ansteuert. Ich darf in der Business Class Platz nehmen, was bei der arabischen Fluggesellschaft ein wahres Highlight ist: Ob Essen à la carte zu jeder Zeit, Schlafsitze oder On Board Lounge – es fehlt an Nichts und die knapp 10 Stunden in der Luft vergehen (wie könnte es anders sein) wie im Flug ;)

Die Maschine verlasse ich am Francisco Bangoy International Airport über einen roten Teppich. Mit landestypischer Musik und zahlreichen Tänzern werden alle Gäste dieses besonderen Jungfernfluges mit offen Armen empfangen.

Davao – Metropole mit Potenzial

Mit 1,6 Millionen Einwohnern ist Davao die drittgrößte Metropolregion der Philippinen und für Qatar Airways die dritte Destination auf dem südostasiatischen Inselstaat. Aus gutem Grund: Davao ist in den letzten Jahren zu einem Wirtschaftsstandort herangewachsen und zählt zu einer der saubersten Städte des Landes. Das sieht und spürt man, wenn man sich zu Fuß oder auf einem der unzähligen Transportmittel durch die Straßen begibt. Der Flair, die Gerüche und die freundlichen Menschen, die man aus anderen südostasiatischen Städten kennt, gehen der Metropole aber trotzdem nicht verloren. Besonders bei einem Besuch auf dem Night Market konnte ich in den Vibe der Stadt eintauchen.

Eine Pause vom Großstadttrubel gönne ich mir in meiner Unterkunft, dem zentral gelegenen Dusit D2 Luxusresort. Wer es sich hier einfach gut gehen lassen will, kann dies ohne Probleme tun. Die Zimmer sind groß, die Betten bequem und im Innenhof wartet eine riesige Poollandschaft samt gemütlichen Sonnenliegen. Auch an Spa-Angeboten mangelt es natürlich nicht.

Raus aus der Stadt, ab an den Strand

Ähnlich wie andere südostasiatische Großstädte ist auch Davao ein idealer Reisestart und Sprungbrett in die wunderschöne Natur der Umgebung. Nach nur zehn Minuten Busfahrt von unserem Hotel erreichen wir die Küste. Da sich die Philippinen insgesamt aus über 7600 (!) Inseln zusammensetzen, ist die nächste auch von unserem Startpunkt aus nicht weit. Mit einem kleinen Holzboot schippern wir etwa 15 Minuten bis Samal Island. Wer gerne schnorchelt, kommt bereits auf dem Weg dorthin auf seine Kosten: Bei einem kleinen Pitstop bekommen wir einen tollen Einblick in die bunte Unterwasserwelt samt riesiger Venusmuscheln.

Auf Samal Island angekommen, genießen wir den Tag im Pearl Farm Beach Resort. Hier lässt sich wunderbar im tollen Infinity Pool oder direkt am Strand relaxen. Und wer über Nacht bleiben will, sollte es sich auf jeden Fall in einem der tollen Bungalows mit atemberaubendem Meerblick bequem machen.

…und rein in den Schoko-Dschungel

Bereits am frühen Abend heißt es schon wieder ab auf’s Boot. Denn vom Strand geht es für die letzte Nacht noch in den Dschungel der Region Davao – genauer gesagt ins Malagos Garden Resort. Hier ist noch einmal Natur Pur angesagt. Während ich mich über die zwölf Hektar große Anlage bewege, gibt es immer wieder neue Sachen zu entdecken: Wunderschöne Pflanzen, riesige Kuppel-Gehege mit bunten Vögeln und Schmetterlingen oder ein kleiner Fluss, an dem Tiere grasen.

Das Besondere ist jedoch die Lage des Parks. Direkt angrenzend befinden sich riesige Kakao Plantagen. Und das bleibt natürlich nicht ungenutzt: In einem Teil der Anlage wird schon seit vielen Jahren hauseigene Schokolade hergestellt. Und ja, sie ist ausgesprochen lecker – vor allem da man sie als Teil der Führung im kleinen Museum nach eigenen Vorlieben selbst verfeinern kann. Und wer lieber auf seine Figur achten will, kann sich vor Ort sogar mit der Schokolade in warmer, flüssiger Form massieren lassen.

In super kurzweiligen vier Tagen konnte ich zwar nur einen sehr kleinen Teil des Inselstaates erleben. Und trotzdem habe ich so viele tolle Eindrücke von der Region Davao sammeln können, dass ich den vor Ort omnipräsenten Slogan definitiv unterschreiben kann: It’s more fun in the philippines!

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