Gkm8vSQVzqo

Wir Süddeutschen tendieren wohl dazu, eher die Fahrt gen Süden – also Richtung Italien, Spanien oder Frankreich anzutreten, als die in den hohen Norden Deutschlands – kein Wunder ans Mittelmeer fahren wir kürzer als an die Ost- oder Nordsee! Dabei warten hier schöne Küsten und Inseln mit ganz eigenem Charme. Und so haben wir uns diesen Sommer mit Sack und Pack auf einen Roadtrip quer durch Deutschland begeben.

Stolze zehn Stunden fährt man von unserer Heimatstadt Stuttgart auf die Insel Usedom. Um die Fahrt mit Kleinkind auf dem Rücksitz entspannt zu schaffen, haben wir zumindest einen längeren Stop eingelegt: In Langenfeld bei Köln, denn hier wohnt nicht nur eine meiner Schwestern sondern hier gibt es eine Wasserski- und Surfanlage. Perfekt um dem Körper eine aktive Pause zu gönnen. Das Wasserski Imperium in Langenfeld ist übrigens mit seinem See, der künstlichen Welle (zum Surfen) und dem schönen Spielplatz nebenan ein echtes Highlight für die ganze Familie. Danke an dieser Stelle auch noch mal an Florian, der uns vor Ort so lieb betreut hat :)

Wasserski Langenfeld
Baumberger Str. 88
40764 Langenfeld

Schlanke Linie, viel Stauraum: Unterwegs mit dem Porsche Cayenne S Coupé

Für unseren Roadtrip hatten wir zum Glück den perfekten Begleiter auf vier Rädern. In den Kofferraum des Porsche Cayenne S Coupés geht so einiges: Wir haben unser Gepäck für vier Tage Ostsee-Urlaub (plus Kamera-Equipment, plus Wakeboard, plus Kinderwagen!) locker verstaut bekommen. Dabei kommt das Cayenne Coupé optisch deutlich sportlicher daher als sein großer Bruder, der Cayenne: Anders als beim Standard-Modell fällt das Dach des Coupé in einer sogenannten „Flyline“ dramatisch nach hinten ab.

Unterwegs auf Usedom

Trotz sportlicher Figur findet ihr einen genauso komfortablen Innenraum. Bis zu einer (Sitz)größe von 1,90 Meter kann man hier bequem sitzen. Ich bin außerdem Fan des Karomusters der Sitze – das hat bei Porsche ja mittlerweile Kultstatus! Außerdem natürlich auch nicht unwichtig: Das 440-PS-Coupé mit Sechszylinder hat ein Porsche würdiges Drehmoment und verbreitet nicht nur im Innenraum die dazu passende akustische Kulisse. Wir sind noch nie so oft auf der Straße angesprochen oder unterwegs im Auto fotografiert worden ;)

Mit den 440 PS/324 kW unter der Haube (das macht selbst Mia Spaß und ich darf mich ganze drei Stunden zurücklehnen) sehen wir gefühlt im Null-Komma-Nichts das Meer am Horizont, beziehungsweise: Den Heimathafen Usedom.

Heimathafen Usedom

Willkommen auf Usedom: Offroad-Safari

Der Heimathafen Usedom hat 2018 seine Pforten geöffnet und bringt seither frischen Wind auf eine Insel, die gegen ein eher verstaubtes Image ankämpft. Hier schläft man in kleinen, aber stylischen „Kojen“ oder „Kabinen“, nur einen Katzensprung entfernt von der Ostsee, frühstückt vegane Bowls, kann sich direkt über das Hotel ein hippes Holland-Bike mieten – und hat sogar einen Raum für (nasse) Kite – und Surfboards zur Verfügung.

Heimathafen Usedom

Richtig angekommen sind wir gefühlt aber erst, als wir das Meer gesehen haben: Wir fahren täglich quer über die Insel um die schönsten Strände für Neon zu entdecken, spüren den Sand unter den Reifen und freuen uns über das im Gelände-Modus angepassten Fahrwerk.

Übrigens: Falls ihr nicht selbst mit einem geeigneten Auto anreist, könnt ihr auf Usedom auch an einer der sogenannten „Insel-Safaris“ teilnehmen und bei einer Offroad-Fahrt mit Guide noch mehr über Flora und Fauna der Insel erfahren.

Mehr zu unserer Usedom-Reise erfahrt ihr außerdem in der neuen Ausgabe unseres Magazins.

Strand von oben (Usedom)

Kommentare

Send this to a friend