Wir lieben unsere Heimatstadt Stuttgart von Herzen. Doch im Sommer kann es sich hier an heißen Tagen schnell anfühlen, als wäre man in einem Dampfkessel gefangen. Denn wenn sich „der Kessel“, wie wir Stuttgarter unsere Stadt mit einem Augenzwinkern nennen, einmal aufheizt, dann steht hier die Luft – und kann wegen der Lage der Stadt nirgendwo hin.

An solchen Tagen gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Raus aus der Stadt – und irgendwohin, wo die Luft frischer und die Sicht weiter ist. Jetzt im Juli sind wir an einen solchen Ort geflohen: Nach Ellmau bei Kufstein in Tirol! Das charmante Bergdorf ist bekannt durch die Soap „der Bergdoktor“, die eure Eltern vielleicht gut kennen ;).

Das Lifestylehotel „Der Bär“ im Herzen Tirols

Als wir hier nach rund vier Stunden Autofahrt ankommen, freuen wir uns über die Bergidylle bei schönstem Sonnenschein und angenehmen 25 Grad! Wir atmen die frische Bergluft tief ein und wissen sofort, dass es die richtige Entscheidung war, trotz vollem Terminkalender die Stadt fürs Wochenende zu verlassen. Unser Hotel, das den eingängigen Namen „Der Bär“ trägt, liegt am Fuß der atemberaubenden Bergregion, direkt am Kaisergebirge, auch „Wilder Kaiser“, genannt.

Der höchste der Gipfel, der Ellmauer Halt, ragt direkt über dem gleichnamigen Örtchen rund 2344 Meter in die Höhe. Doch wir sind dieses Mal nicht für Action in die Berge gekommen (auch wenn man das hier sicher genauso gut kann!) – sondern zum Erholen. Und da sind wir im „Der Bär“ genau richtig.

Das 4-Sterne-Hotel ist spezialisiert auf Entspannung. Besondere Highlights: Die Panorama-Sauna, in der man dank Glasfront auf die imposante Berglandschaft blickt – und unser Lieblingsort, ein 31 Grad warmer Infinity-Pool mit dem gleichen atemberaubenden Blick, in dem wir (dank früh munterem Kleinkind) bereits morgens vor dem Frühstück die Ersten sind.

Zu Gast im Genießerhotel

Aber auch die Zimmer und Suiten tragen wesentlich zum Wohlfühlfaktor des Hauses bei. Alle Räume sind im traditionellen aber renovierten Stil eingerichtet, der sich durch das ganze Hotel zieht. Wir waren in einer Familiensuite namens Sonnenbichl, etwas entfernt vom Haupthaus untergebracht, die sich durch ihre ruhige Lage und dem Schnitt, für kleine Familien wie uns eignet. So hatte Neon sein eigenes kleines Reich (das „Wohnzimmer“) zum Schlafen.

Wer wie ich mit zwei Männern mit „Bärenhunger“ unterwegs ist, wird hier im Hotel auch sehr glücklich. Als eines von 28 Hotels in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz darf sich „Der Bär“ Genießerhotel nennen. Das spiegelt sich natürlich in der Küche wieder: Im Haus befindet sich das Restaurant „Haubenküche“, wo wir von regionalen Schmankerln bis zu internationalen Gourmetgerichten nach Herzenslust schlemmen können. Während Neon sein „SchniPo“ von der Kinderkarte genießt,  stoßen wir mit einem lokalen Weißwein an und freuen und über unser Vier-Gänge-Menü (für 25 € p.P. ohne Getränke) mit vegetarischer Auswahl in der Hauptspeise. Für mich gibt es knusprige Risottokugeln mit Käse – eine einzigartige Kreation die ich unbedingt einmal nachkochen muss!

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