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Alltags-Escape im Quadrat: Mit DuMont erkunden wir Mannheim

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Wie oft zieht es uns in exotische Länder und auf spektakuläre Reisen ans andere Ende der Welt. Wir lieben es, die Highlights der ganzen Welt in uns aufzusaugen, festzuhalten und mit euch zu teilen. Aber genauso gern entdecken wir Orte, die erst mal gar nicht so spektakulär klingen und die, das ist wohl das beste daran, auch gar nicht mal so weit weg sind!

 

Neben viel Familienzeit zusammen mit unserem Sohn Neon, suchen Thies und ich uns auch immer wieder kleine Auszeiten zu zweit. Oft sind das nur klitzekleine Momente, manchmal Tagesausflüge. Nur wir zwei als Paar. Und dafür muss man nicht immer weit reisen, denn das wollen wir seit wir Eltern sind auch nur in ganz vereinzelnden Ausnahmefällen – und dann auch nicht als Paar, sondern alleine. Aber für uns zu zweit, muss es im besten Fall dann irgendwas zwischen 9 und 16 Uhr (Kitazeit) sein. Gesucht, gestaunt, gefunden: Wusstet ihr, dass es wunderschöne Städte in nächster Nähe gibt?

 

DuMont Bildband „Die unterschätzten Städte in Europa“

Wir haben uns vom DuMont Bildband „Die unterschätzten Städte in Europa“ inspirieren lassen. Wie wäre es mit touristischem Detox in Glasgow statt überfülltem Sehenswürdigkeiten-Hopping in London? Auch eine unserer Lieblingsstädte, Helsinki, ist im Bildband mit drin. Dort waren wir übrigens bevor und als ich schwanger war!

 

Wer lieber in Deutschland bleibt, könnte sich für Erfurt statt Berlin entscheiden und wird mit wunderschönem Altstadtambiente belohnt. Unsere Travel Liste ist direkt um einige Städte reicher geworden. Für unsere kleine Zeit zu zweit haben wir euch via Insta-Story entscheiden lassen und es wurde: Mannheim.

 

Let’s get lost in … Mannheim! Eine quadratische Stadt.

 

Direkt vor unserer Haustür sind Thies und ich also fündig geworden. Von Stuttgart sind es nicht mal zwei Stunden Autofahrt bis Mannheim, perfekt für unseren Alltags-Escape für einen Tag.

 

Als wir plötzlich allein im Auto sitzen, spüren wir das erwartungsvolle Kribbeln im Bauch, die Vorfreude auf das bekannte Unbekannte. Denn vor allem Thies kennt Mannheim ziemlich gut, trotzdem war er über einige Tipps aus dem Bildband überrascht – denn einige Ecken sind nicht nur für ihn, sondern überhaupt noch recht neu in Mannheim, mehr dazu weiter unten.

 

 

Mannheim wird auch Quadratestadt genannt. Denn die Mannheimer leben in der Innenstadt zwischen schnurgeraden Straßen, so wie man es aus New York kennt. Das Ganze hat natürlich System und mit einer kleinen Einführung findet man sich zurecht. Verlaufen ist trotzdem erlaubt! In Europa ist das übrigens einzigartig – oder kennt ihr sonst jemanden der in Q4, 3 wohnt?

 

Mit New York verbindet Mannheim auch die große Offenheit: Zuwanderung? Multikulti? Integration? In Mannheim schon seit 400 Jahren. Wenn hier etwas konstant ist, dann der Wandel – das kann man sehen, spüren und schmecken und genau das mögen wir. Mannheim ist eben nicht nur durch die Optik irgendwie rauer und echter, sonder auch in der (Straßen)kultur was man beim Durchstreifen der Stadt immer wieder merkt.

 

Kleine Oasen mitten in der Stadt

 

Schon stolpern wir über eine kleine Oase am Rande der Quadrate. Am oberen Ende der Planken, der beliebten Mannheimer Einkaufsstraße, thront der Wasserturm. Während wir die Stufen der Wassertreppe herunterlaufen und die kalte Winterluft einatmen, bewundern wir den wunderschön angelegten Rosengarten, der das Wahrzeichen Mannheims umgibt.

 

 

Nur einen Katzensprung vom Wasserturm entfernt begeistert uns die größte Parkanlage Mannheims. Hier im Luisenpark lassen wir uns die Köpfe mal so richtig durchpusten und bestaunen Flamingos, sind hautnah bei der Fischfütterung der Pinguine dabei und schlendern durch den Chinesischen Garten. Die Stadt ist, selbst jetzt im Januar, grüner als gedacht und bunter als erwartet.

 

Der spezielle Charme Mannheims – Industrieromantik pur

 

Nach der Ruhe mitten in der Stadt zieht es uns ins Hafengebiet. Thies führt mich durch den Jungbusch, das Mannheimer Multikulti-Szeneviertel voll angesagter Kneipen, Studenten und unsanierten Altbauten.

 

 

Hier steht auch das C-HUB, ein beeindruckendes Gebäude aus Backstein und Glas, das über 50 Gründer aus verschiedensten Bereichen der Kreativwirtschaft beherbergt. Es ist der Dreh- und Angelpunkt der Mannheimer Kreativwirtschaft, in direkter Nachbarschaft zur Popakademie.

 

 

Hinter dem Jungbusch liegt direkt der Mannheimer Industriehafen. Hier finden wir Industrieromantik pur – zwischen Schiffscontainern und dem kilometerlangen Lichtermeer der BASF. Das meinen die Monnemer, wenn sie den ganz speziellen Charme ihrer Stadt beschreiben.

 

Inmitten von lautem Stadtverkehr voller beschäftigter Mannheimer überqueren wir auf der Jungbuschbrücke den Neckar und landen direkt vor dem Marchivum. Wir lesen im DuMont Bildband, dass das Mannheimer Stadtarchiv in diesem robusten, ehemaligen Bunker erst seit 2018 hier zu finden ist. Der alte Weltkriegsbunker erweitert mit einem gläsernen Aufsatz,  thront jetzt als Stadtarchiv regelrecht über der Neckarstadt-West.

 

 

Das facettenreiche Mannheim hat mein Herz im Sturm erobert und ich frage mich immer wieder, warum ich diese Stadt bisher nur zum Umsteigen oder bei Nacht kannte.

 

Bei einer heißen Tasse Kaffee lassen wir unseren Tag hier ausklingen. Dafür schauen wir auf einen Besuch im laut DuMont „ungewöhnlichsten Café Mannheims“ vorbei: der klokke. Die beiden Betreiberinnen Caro und Lana teilen hier ihr „Wohnzimmer“ mit Gästen. Bezahlt wird die Zeit, die man hier verbracht hat – liebevoll hergestellte Snacks und Getränke inklusive. Die klokke gibt es jetzt seit knapp zwei Jahren und ist damit das erste (Anti-)Café mit diesem Konzept in der Stadt. Und endlich überrascht der Bildband auch Mannheim-Kenner-Thies mit diesem kleinen aber feinen Tipp.

 

Wie schön auch im Altbekannten Neues zu entdecken, oder?

 

Von diesen kleinen aber unsagbar guten Tipps gibt es im Buch natürlich noch mehr –  von der Vintage-Drogerie bis hin zur Eisdiele, wenn unser Tag nur einige Stunden mehr für unseren Trip bereit halten würde. Ach und was wir aus dem DuMont Bildband noch gelernt haben?

 

In Mannheim ist manch Nützliches erfunden worden: das Auto, das Fahrrad, das Raketenflugzeug und das Spaghetti-Eis!

 

Na dann, Mannheim, du Genie!

 

 

Jetzt haben wir Lust eine weitere der Städte aus dem Bildband mit all den bekannten Highlights und den Insider-Tipps zu entdecken. Wie wäre es denn mit San Sebastian oder Neapel? Welche der im Bildband aufgeführten Städte würden euch reizen? Belgrad, Bordeaux, Bremen, Danzig, Erfurt, Glasgow, Graz, Helsinki, Mannheim, Marseille, Neapel, San Sebastián, Sofia, Triest oder Valencia?

 

Erzählt uns davon in den Kommentaren und gewinnt ein Exemplar des Bildbandes!


Teilnehmen können alle uberding Fans, die bis zum 31. Januar 2020 um 09:00 Uhr hier oder unter dem dazu gehörigen Beitrag auf Instagram kommentiert haben. Eine Teilnahme via Mail an kontakt@uberding.de ist ebenfalls gestattet, bitte den Betreff „Die unterschätzten Städte in Europa“ verwenden. Teilnahmeberechtigt sind nur volljährige Personen mit Wohnsitz in den Ländern D, A und CH. Mit Absenden des Kommentars werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert. Die Gewinnerin wird per Kommentar über den Gewinn informiert. Meldet sich die Gewinnerin auf diese Benachrichtigung nicht innerhalb von 3 Tagen mit seiner Adresse zurück, wird ein/e andere/r Gewinner/in ausgewählt. Durch die Teilnahme via Mail werdet ihr zu unseren „uberNews“ hinzugefügt. Keine Bange, ihr könnt euch hier jederzeit selbstständig wieder austragen, sollten euch unsere Mails nicht gefallen.

 

Der Rechtsweg, Barauszahlung oder Umtausch ist ausgeschlossen. Veranstalter: DuMont Reise Verlag GmbH & Co. KG

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Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß’ aus Papas Küche.

  1. Nina Schollmeyer says:

    Ich wohne unweit vom Marchivum in Mannheim und weiß um den verlangten Charme meiner Heimatstadt. Deshalb bin ich voll bei euch.
    Ich persönlich würde gern mal Helsinki entdecken und bin gespannt, was dort vorgestellt wird.

  2. Inka says:

    Zugegeben, auf Mannheim wäre ich jetzt nie im Leben gekommen. ;) Und auch sonst habe ich bei der Auflistung leider noch nicht viel gesehen und die Auswahl fällt super schwer: Von Helsinki war ich vor einem Jahr schwer begeistert und möchte nun unbedingt nochmal im Sommer hin, in Glasgow war ich vor vielen Jahren VIEL zu kurz, das ist echt eine obercoole Stadt. Danzig und Belgrad stehen beide schon länger auf meiner Wunschliste, und Sofia ist ganz sicher auch sehr spannend.
    LG /inka

  3. Dennis says:

    Hello, voll schön geschrieben. Ich kenne Mannheim auch durch meine Freundin, die dort seit knapp 1,5 Jahren lebt und habe die Stadt seitdem extrem lieben gelernt. Aus dem DuMont-Bildband würden mich vor allem San Sebastian, Danzig und Marseille total interessieren!! :-)

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