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Ein weihnachtliches Micro-Abenteuer: VILA VITA Marburg

Als ich Mitte des Jahres das erste Mal von der VILA VITA Marburg hörte, war mir nicht ganz klar, was sich hinter diesem „Multidienstleister“ verbirgt. Das Hotel VILA VITA Rosenpark soll eines – wenn nicht DAS beste Hotel „am Platz“, also in der oberhessischen Stadt, sein. Doch hier geht es um so viel mehr als nur um ein Hotel. Auch ein Day Spa, Eventlocations, diverse Restaurants von der urigen Zirbelstube bis hin zu moderner Crossover-Küche inklusive Sushi und sogar der allerschönste Weihnachtsmarkt, den wir dieses Jahr besucht haben, trägt die Handschrift der VILA VITAMarburg.

 

An einem grauen Dezembertag kommen wir bei Nieselregen auf dem Hofgut Dagobertshausen, ca. 5 Kilometer außerhalb Marburgs, an. Wir lassen uns vom tristen Wetter nicht ärgern, ziehen unsere Mützen tiefer ins Gesicht und starten los Richtung Waffelduft und Lichtermeer.

 

Advents- und Weihnachtsmarkt auf dem Hofgut Dagobertshausen

 

Neons Augen glänzen erwartungsvoll und auch wenn ihm der klebrig süße Kinderpunsch eher nicht schmeckt, finden wir hier alle genau das, was wir brauchen: Eine kurze Alltagsflucht als Familie inmitten dieser vorweihnachtlichen Stimmung. Es gibt Wurst im Brötchen mit extra viel Ketchup – wovon das meiste natürlich auf meinem Mantel landet. Es gibt Glühwein und Waffeln, Deko und Lichter und nur zehn Minuten entfernt, wartet eine Hotelsuite auf uns, die uns ganz unkompliziert und warm empfängt.

Zu Gast im Hotel VILA VITA Rosenpark

 

Der Check-In verläuft schnell und angekommen im Zimmer ist die angestaute Müdigkeit unseres kleinen Sohnes schnell wieder vergessen: Denn hier gibt’s was zu entdecken! Ein Tipi, Spielsachen und Gummibärchen warten hier bunt und bereit, um von den jüngsten Gästen erobert zu werden. Und uns Großen bleibt damit Zeit zum Auspacken, Ankommen, Durchatmen! Wie großartig solch kleine Details doch sein können – vielen dank für eure Kinderfreundlichkeit an dieser Stelle schon Mal, liebes VILA VITA Marburg Team!

 

 

Unsere Suite unterm Dach lässt keine Wünsche offen. Der Blick aus den Fenstern fällt auf die Marburg, auf den Fluss, bzw. auf  „die Lahn“ und selbst die Elisabethkirche können wir vom Schlafzimmer aus sehen. Es gibt genug Platz für jeden und alles und auch das Design mit seinen Details sind einfach großartig ausgewählt. Selbst ich, die eher auf schlichten Minimalismus und natürliche Farben steht, finde immer wieder ein Highlight im Hotel, dass mich kurz anhalten, stöbern und staunen lässt.

Das Design der Lampen, die schwarz-weiß Fotografien (die das Allgemeinwissen anregen), die (Vintage-) Buchauswahl am Feuer – das Gesamtkonzept des Hotels besteht aus vielen, liebevoll ausgewählten Stücken, die dem Haus im Zusammenspiel fast schon einen Museum-Charakter verleihen!

 

Erwacht zwischen den weißen, weichen Laken und mit dem Rauschen der Lahn in den Ohren, starten wir ganz gemütlich in den Morgen.

Es ist Montag, der Tag der Woche, den eigentlich niemand so recht leiden kann. Und genau diesen Tag, haben wir uns für unser „Micro-Abenteuer“ hier in Marburg ausgesucht. Sich gleich zum Wochenstart nicht mal ums Frühstück kümmern zu müssen, uns nur an den gedeckten Tisch zu setzen und sogar warmen Milchreis vom Buffet löffeln zu dürfen – das ist für uns wahrer Luxus. Wir lassen uns treiben, leben heute einfach im Jetzt und erwischen uns ab und zu sogar bei sonntäglichen Tagträumen – wozu der blau beleuchtete Spa einfach auch einlädt.

 

Marburg: einfach nur schön

 

Um ehrlich zu sein, wollten wir beim Schmuddel-Wetter all die Vorzüge und den warmen Spa-Bereich des Hotels erst gar nicht verlassen doch trotzdem hat die Neugierde gesiegt.

 

Marburg, eine Stadt die ich bisher weder besucht, noch groß auf dem Schirm hatte, verzauberte uns sehr schnell durch die schmalen Gassen, die vielen Fachwerkhäuser, die mit Bieberschwanz-Ziegeln gedeckten Dächer und nicht zuletzt auch mit dem schönen Weihnachtsmarkt (ja, noch einer!) rund um die Elisabethkirche.

 

 

Hier gab es für unsere Familie nämlich ein ganz persönliches Highlight: Neons erste Karussellfahrt(en)! Und jetzt weiß ich auch, warum an den Kassen gleich fünf Fahrten zu einem attraktiven Sparpreis angeboten werden.

 

Feuerwehr, Zug, Motorrad – natürlich sollte überall mindestens einmal gesessen werden, bis sich die glänzenden Weihnachtslichter wie verrückt drehen und wir alle müde und zufrieden zurück Richtung Hotel spazieren dürfen. Solche unerwarteten Erlebnisse machen Reisen zu kleinen Abenteuern, an die wir noch lange zurückdenken.

Wir lieben mittlerweile das Unkomplizierte und verlieben uns nicht zuletzt in Marburg, weil wir hier gut zu Fuß oder mit kurzen Fahrstrecken auf Entdeckungstour gehen können. Feststeht: Wir kommen bestimmt wieder und sind gespannt, wie sich die Stadt an der Lahn im Frühling oder Sommer anfühlt!

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Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß’ aus Papas Küche.

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