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Portugal Flusskreuzfahrt auf dem Douro

Welche Bilder kommen euch in den Kopf, wenn ihr an Kreuzfahrten denkt? Einfallslose All-Inclusive-Buffets, Stops an überfüllten Touri-Orten und einen Altersdurchschnitt von 60 Plus? Bis vor Kurzem wären das auch meine ersten Gedanken gewesen. Dieses Jahr haben wir uns entschlossen, dem Reisekonzept – zumindest ansatzweise in kleiner, charmanter Form – eine Chance zu geben. Und um das vorweg zunehmen: Ein paar unserer „Vorurteile“ haben sich bewahrheitet aber zum großen Teil wurden wir wirklich überrascht und sind eines besseren belehrt worden.

An Bord auf der A-ROSA ALVA

Die neuste Strecke und das jüngste Schiff des wohl bekanntesten, deutschen Flusskreuzfahrten-Anbieters A-ROSA hat uns neugierig gemacht: Eine Woche unterwegs auf dem Douro. Aber jetzt mal von Vorne oder besser gesagt von A wie Atlantik, denn hier mündet der der Douro.

Vom Atlantik bis an die spanische Grenze mit A-ROSA

Unser aller erstes Mal mit dem Flusskreuzfahrt-Anbieter A-ROSA geht es für uns auf ein Schiff namens „ALVA“. Die A-ROSA ALVA beherbergt bis zu 126 Personen in 63 Kabinen und zählt damit zu einem leichten und recht schmalen Flussschiff, was bei den teils wirklich engen Schleusen auf dem Douro auch nötig ist, hier ist Zentimeter genaue Arbeit gefragt. In einer der Kabinen auf Deck zwei soll unsere Familie in dieser Zeit Ruhe finden.

Die Kabinen der A-ROSA ALVA:

Und tatsächlich: Unsere anfängliche Skepsis, wie wir auf 13 qm auch nur ansatzweise mit einem spiel- und bewegungsbedürftigen Kleinkind zurecht kommen löste sich nach kurzer Zeit in Luft aus. Das Babybett passte gerade so rein, die Koffer kamen unters Bett und dann gab’s erst mal einen Mittagsschlaf für alle drei. Nach zwei Stunden Schlaf und einem Spaziergang durch Porto sah die Welt auf der A-ROSA ALVA für uns gleich besser aus.

Am Tag zwei ging es dann los auf dem Douro, dem grünlich schimmernden Fluss, der sich durch Weinberge, entlang felsiger Küsten und grüner Terrassen von Portugal nach Spanien schlängelt.

Mit der Philosophie von A-ROSA können wir uns als abenteuerlustige Familie sofort identifizieren:

Hier finden wir gleichzeitige jede Menge Komfort – aber ebenso Möglichkeiten die Reise individuell zu gestalten.

Neben speziellen Familienkreuzfahrten bietet A-ROSA übrigens auch Kreuzfahrten für Singles, Radfahrer oder Foodies an. Unsere Kreuzfahrt entlang des Douro war zwar keine spezielle Familienreise, ist aber – mit größeren Kindern unbedingt auf zwei Kabinen aufteilen, ebenso geeignet.

Stereotyp Nummer eins kann also direkt mal über Bord geworfen werden: Mit uns an Bord sind einige Familien, Paare und Gruppen die sich gleich aus drei Generationen zusammensetzen. Die meisten aus Deutschland, aber auch Gäste aus England und sogar Australien teilten sich mit uns die A-ROSA ALVA. Platz gibt es hier genug wenn die klein Kabine dann doch zu eng wird. Die meiste Zeit haben wir auf dem Sonnendeck mit dem kleinen Pool verbracht. Während ihr in Deutschland bei knapp 40 °C grad geschwitzt habt, haben wir in Portugal auf dem Fluss angenehme 23 °C genossen.

Unser Lieblingsplatz an Bord der A-ROSA ALVA war aber definitiv die Lounge / Bar. Nicht nur wegen der hervorragender Drinks, die zu 89% im Preis inkludiert waren, sondern auch am kinderlieben, sehr lustigen Service- bzw. Gastro-Personal. Pedro, Marcel und Emanuel haben unseren Sohn Neon, den jüngsten Gast auf dem Schiff, sofort ins Herz geschlossen.

Mit Umarmungen, Küsschen und Cookies wurden Neon’s Tage an Bord versüßt. Auch abseits des Gastro-Personals wurde es zu Tisch für uns nie langweilig: Eine ganze Woche lang haben wir lecker und abwechslungsreich gegessen. Ab und zu gab es Leckeres am Buffet und mindestens genau so oft gab es eine hervorragende Auswahl A-la-Carte. Selbst als Vegetarier wurde das Essen im Restaurant der ALVA nie öde.

Und auch Stereotyp Nummer drei lassen wir schnell hinter uns: Die Stops sind nicht überlaufen – sondern sogar das Gegenteil: einsam, „ausgestorben“, wunderschön! Mehr dazu in unserem zweiten A-ROSA Artikel.

Übrigens: Ab 2021 wird das Reisen mit A’ROSA auch ein Stückchen umweltfreundlicher: Dann werden die A-ROSA Schiffe mit „E-Motion Ship“ ausgestattet, das bei Anfahrt der Städte auf Batteriebetrieb umschaltet und diese somit komplett sauber (und vor allem auch ruhiger für alle die gerne mit offenem Fenster schlafen) anlaufen kann. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

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Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß’ aus Papas Küche.

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