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Mein Alltag als Blogger – arbeiten zwischen Zweifeln und neuen Zielen!

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Bei den folgenden Worten mag man vielleicht glauben, dass die Begeisterung verloren gegangen sei – irgendwo auf der Strecke geblieben. Man meint vielleicht, dass das Gejammer nur größer, die Dankbarkeit kleiner und überhaupt, sich hier irgendwo zwischen Büro, Zuhause und den traumhaften Inseln im Indischen Ozean die Arroganz in den Koffer geschlichen hat. Aber ich sage euch: Es ist ganz und gar nicht so. Im Gegenteil und darum nehme ich euch heute mit und klappe eine Seite auf, über die ich bisher hier noch nicht berichtet habe.

 

Vorab: Ich habe den besten Job der Welt. Er war es schon vor zwölf Jahren, er war es gestern und er wird es morgen sein. Ich nehme ihn an, mit allem, was er mir bringt. Ich akzeptiere die Veränderung und die Hürden. Ich wachse mit den Herausforderungen und verstehe, dass nichts so bleibt wie es ist, wie es einmal war oder wie es in meinem Kopf vielleicht immer noch sein sollte. Es ist schwieriger geworden sich im Jahr 2020 noch als Blogger zu behaupten. Es hat sich zum monatlichen Kampf entwickelt, in diesem Job zu überleben und es ist schier unmöglich geworden, einen Blog mit all der Leidenschaft zu pflegen, die er verdient hat. Wie ihr wisst, ist uberding als Blog nach wie vor unser Hauptkanal.

Ich habe hier schon Artikel geschrieben, als der Begriff “Blogger” noch kaum ein fester Begriff im Wortschatz meiner Leser war. Ich bin für uberding in die weite Welt gereist, als ich noch nicht mal wusste, dass ich das Reisen lieben werde und welche zentrale Rolle das Reisen auf uberding einnehmen wird. Ich habe fotografiert und mein Herz im Web offengelegt, als es Instagram noch nicht mal gab. Mein aller erster Kooperationspartner hier auf uberding war HP. Unsicher war ich. Und so aufgeregt! Und doch haben es mir HP und die Geräte immer leicht gemacht – mich überzeugt und mit mir meine Träume realisiert. So auch das Spectre, das Laptop, welches mich nicht nur durch den Alltag, sondern auch auf die erste Reise 2020 begleitet hat (mehr dazu ganz bald). Zusammen mit HP bin ich gewachsen, habe mich entwickelt und wir sind zu Kooperationspartnern herangereift.

Ein rasantes Jahrzehnt war das. Voller Emotionen, voller Herzklopfen, voller Träume aber auch voller Tränen, Selbstzweifeln und Bauchschmerzen. Umso wichtiger ist es mir heute, euch zu erzählen, wie sich das anfühlt. Wie es sich anfühlt, sich immer wieder kurzzeitig selbst zu verlieren. In Likes, in Aufrufzahlen, in Abverkäufen, in den so atemberaubenden Fotos der “anderen”. Und wie es dann gefühlt von einem auf den anderen Tag so war, als wären wir nicht mehr nur eine eingeschworene Truppe Kollegen, die ihr ganzes Herzblut einem Online-Format widmen, sondern plötzlich wurden wir von einer ganzen Scharr Instagrammer überrollt. Alle mit unglaublich guten Fotos, manchmal auch mit einem passenden Storytelling – und oft mit der Bezeichnung “Blogger”.

 

Plötzlich sah ich die Blicke von Bloggerkollegen, denen das gleiche im Kopf herumschwirrte. Plötzlich änderte sich nicht nur der Kontostand, sondern auch die Stimmung und aus kleinen Herausforderungen wurde “ein Kampf ums Überleben”. Ein Kampf – mein Kampf um den Blog.

 

2018, zurück von unserer Reise um die Welt war dann das erste Jahr, in dem ich ernsthaft darüber nachgedacht habe, das hier aufzugeben. Ich spürte, wie ich in all dem Trubel erwachsen geworden war. Wie sich die Sicht auf vieles geändert hatte und ich spürte auch eine Ruhe in mir. Ich akzeptierte, dass es weder Freude noch Erfolg bringt, sich in einen Kanal hineinzuzwingen, der nicht “deiner” ist.

 

Ich akzeptierte, dass es mir weder Freude noch Erfolg bringt, mich in einen Kanal hineinzuzwingen, der nicht “meiner” ist. Mia

Ich wusste, dass mir die maximal 2.200 Zeichen, die mir Instagram bietet, nicht ausreichten, um meine Geschichten zu erzählen. Und mir reichen auch keine Millisekunden, die ein Instagram Nutzer durchschnittlich für einen Beitrag “aufwendet” – oder manchmal auch verschwendet. Ich bin für erzählen und zuhören.

 

Ich habe mein Herz gefragt und es war nicht einfach, die Antwort anzunehmen. Denn mein Herz war nach wie vor hungrig. Hungrig danach die Geschichten zu teilen – auf unsere ganz eigene Weise. Darauf, mein Ding durchzuziehen. uberding und mir selbst treu zu bleiben, nicht einschüchtern zu lassen, nicht aufgeben. Es war nicht einfach, doch jetzt hieß es dieser Antwort zu folgen. Und wenn wir etwas machen, dann voll und ganz – mit Haut und Haaren und mit einem Format, welches unserem Anspruch ans Storytelling besser entspricht: Einem Printmagazin und nach wie vor unserem Blog, an dessen Redesign ich seither gearbeitet habe. Um noch besser zu werden.

 

Weniger und doch viel mehr

 

Schön am reifer werden ist ja auch, dass man vieles radikaler anpacken kann und genau weiß worauf es ankommt. Für mich ist das ein kleines Team aus Leuten auf die Verlass ist, die mich genau so zu einem Pitch, als auch auf eine heiße Tasse Kaffee am Samstagmorgen begleiten. Und auf kompakte Arbeitsmittel, die mich genau so Zuhause bei “Netflix & Chill” als auch beim Arbeiten im Office und unterwegs supporten.

 

Neue Inspiration tanke ich, wenn wir nicht gerade auf Reisen sind, auch abseits des Büros. Wie gut, dann einen leichten und leistungsstarken Begleiter an meiner Seite zu wissen, der all diese Alltags-Abenteuer ohne Kratzer mit mir durchsteht. Denn wenn ich noch etwas nach all den Jahren gelernt habe, dann ist es, dass sich Arbeitsgeräte an mich und meine Bedürfnisse anpassen sollen – und nicht andersrum. 2020 bedeutet darum für mich auch: Keine Kompromisse mehr einzugehen.

Der HP Spectre x360 ist dafür (m)ein passendes Gerät. Was ich an diesem Gerät am meisten liebe, ist der Switch zwischen dem klassischen und designschönen Laptop und der praktischen Tablet-Funktion. Einfach umklappen und loslegen. Für Präsentationen im kleinen Kreis oder zum Stöbern ein Feature, auf das ich nicht mehr verzichten möchte! Der HP Spectre x360 erkennt den verwendeten Modus übrigens automatisch und blitzschnell. Via Touchscreen nutze ich den Tablet Modus auch für kürzere Texte und für Arbeiten, bei denen ich die Tastatur nicht brauche. Ziemlich oft zum Beispiel bei der Bildbearbeitung.

 

Für kreative Arbeiten wie diese kommt der digitale Stift zum Einsatz. Bisher habe ich noch nie mit einem digitalen Stift gearbeitet und kaum habe ich mich daran gewöhnt, kann ich mir das Arbeiten an hochauflösenden Fotografien in Lightroom oder Photoshop ohne diesen filigranen Stift nicht mehr vorstellen – realitätsgetreu, intuitiv und damit auch viel schneller, korrigiere ich damit Farbverläufe oder retuschiere Bilder.

 

 

Und während ich mich in den Fotos und in den Erinnerungen an die letzte Reise verliere, rauschen die Stunden an mir vorbei, ganz ohne viel Akkukapazität einzubüßen. Das motiviert mich – auch wenn meine eigene Energie nicht mehr ganz so lange durchhält ;)

 

#keepreinventing – hör nicht auf, dich immer wieder selbst neu zu erfinden

 

Was schon seit Jahren in unserem “über uns” Text steht, ist der so zutreffende Hashtag des HP Spectre x360. Weil nichts beständig ist, weil wir uns weiterentwickeln, weil wir jeden Tag dazu lernen und weil wir für all das auch die passenden Hilfsmittel brauchen. Und abschließend: Weil es auch okay ist, dass nichts bleibt, wie es einmal war. Weil aus diesen Herausforderungen auch neue Chancen entspringen und wir manchmal einen sanften Schubser nach vorne brauchen, um genau das zu erkennen!

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Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß’ aus Papas Küche.

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