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Travel(d)ing around the World: Unsere Weltreise-Route, unsere Highlights

Wow – heute sind wir genau seit einem Monat zurück. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, aber auch total verrückt, wie viele Eindrücke wir in unseren drei Monaten Weltreise gesammelt haben. So unglaublich viel haben wir erlebt. So viele Menschen getroffen, Orte gesehen, uns in einige verliebt, bei anderen waren wir froh weiterziehen zu dürfen. Und was bleibt?

Travel(d)ing around the World: Unsere Weltreise-Route

Es sind verdammt viele Fotos, die unsere Speichermedien seit her füllen. Es sind verdammt viele Erinnerungen, die wir als Familie teilen und sammeln dürfen. Es sind die gemeinsamen Eindrücke die uns reich machen aber natürlich auch jede Menge Geld, das in diesen drei Monaten über die Tresen ging, über die Magnetstreifen unserer Kreditkarten gezogen wurde oder uns am Check-In Schalter auf Grund von Übergepäck verließ. Zum Thema „Packen für eine Weltreise“ haben wir übrigens hier vor der Reise ein Video für euch erstellt. Unterschreibe ich auch nach der Reise noch genau so, ich würde das ganze nur um eine Wärmflasche ergänzen und um zwei Kleider verringern.

Los ging es Mitte September in Dubai

Hier am arabischen Golf, zwischen Wolkenkratzern und Wüstensand, beginnt unser großes Abenteuer „Weltreise mit Kind“.

Unsere Familie in Dubai

Unser Highlights in Dubai waren aber nicht die Wolkenkratzer, die Shoppingmalls oder unsere wunderschönen Unterkünfte – sondern unser Ausflug in die Wüste. Bei 41 Grad haben wir die Megastadt verlassen, der Verkehr wurde lichter und die Temperatur angenehmer und nach rund 45 Minuten kommen wir im Nichts an und fühlen uns inmitten von Sand und Dünen wohl. Diesen Ausflug werden wir ganz bestimmt nie vergessen.

Die Reise, die unsere kleine Familie um die Welt führen wird, ging nach Dubai mit Sri Lanka weiter. Von Dubai aus fliegen wir ca. 3 Stunden in die Hauptstadt Sri Lankas, nach Colombo.

Sri Lanka – Großstadtdschungel und Strandparadies

Zunächst erwartete uns die Hauptstadt Colombo, mit Tempeln und Denkmälern und einem wundervollen Hotel mitten in der Stadt. Nach vier Tagen im Rummel dieser Stadt, ging es in einer mehrstündigen Fahrt weiter an die Küste im Süden des Inselkontinents.

Im Kopf wird uns vor allem die berauschende Tuk Tuk Safari mit unserem unglaublich kinderlieben Guide Kavi. Während Neon sich Colombo auf den Schultern von Kavi anschauen darf, fotografieren wir Tempel und verschwinden im Rauch der Zeremonien. Zu dritt sitzen wir auf der Rückbank des Tuk Tuks und lassen Farben, Gerüche und den chaotischen Verkehr auf uns wirken.

Von Colombo weiter nach Brisbane, hallo Australien!

Von Colombo über Singapur ging es weiter nach „Down Under“. Wir landen in Brisbane und starte von hier aus unseren Roadtrip durch Queensland. Neben der familienfreundlichen Stadt Brisbane, die uns mit Spielplätzen und öffentlichen Badelandschaften inmitten der Stadt begeistert, bleibt uns von Queensland vor allem „Noosa“ im Gedächtnis. Hier freuen wir uns nicht nur über Kängurus im Garten sondern auch über unser wunderschönes Haus, den Eukalyptus-Duft und die Strände. In Queensland kommen wir Anfang Oktober mitten im australischen Frühling an und sehnen uns jetzt genau dort hin zurück. Queensland hinterlässt gar nicht so viele Bilder im Kopf, weil wir Größtenteils von A nach B gehetzt sind. Aber was bleibt ist die Sehnsucht hier noch mal mit mehr Zeit und weniger Programm hin zu kommen!

Von Queensland weiter nach Sydney

Nach einer Woche Queensland fliegen wir von Gladstone weiter nach Sydney. Hier freuen wir uns nicht nur darauf den Bondi Beach zu entdecken, sondern auch auf ein paar Tage in einer der wohl coolsten Airbnb Unterkunft zu verschnaufen. Mehr zu unserer Unterkunft in Sydney habe ich euch hier veröffentlicht. Im Nachgang hatten wir wirklich Glück mit dieser schönen „Urban Cabin“ denn es schüttete an jedem unserer vier Tage in Sydney wie aus Kübeln! Aber auch bei Regen kann Sydney schön sein. Wir waren im überbewerteten und überteuerten SEA LIFE Aquarium (keine Empfehlung!) und hatten den Bondi Beach für entspannte Spaziergänge für uns allein und auch die anliegenden Pools für waren so menschenleer für schöne Drohnenaufnahmen perfekt.

Verweilen in Melbourne und ein Roadtrip auf der Great Ocean Road

Hier verbringen wir 10 Tage im Stadtteil „St. Kilda“ und genießen ein bisschen „Alltag“ in Down Under. Warum wir uns in St. Kilda so wohl fühlen liegt bestimmt an der direkte Nähe zum Stadtstrand, an der perfekten Ausgangslage für Ausflüge und an der guten Auswahl an Restaurants und Cafés! Meinen Artikel zum Stadtteil St. Kilda findet ihr hier. Ein Highlight in unseren Erinnerungen ist unser Roadtrip auf der Great Ocean Road zu den Twelve Apostles. Schaut gerne auch mal in meinen Artikel was man auf der Great Ocean Road in zwei Tagen mit Kind erleben kann.

Weiter geht’s nach Tasmanien, die größte australische Insel

Okay, dass Tasmaniens Größe in etwa mit der Fläche Irlands zu vergleichen ist, hat zur Folge, dass wir in unseren sieben Tagen hier nicht alles erkunden können. Wir konzentrieren uns auf den Osten der Insel. Am Ende der Welt inhalieren wir den Duft von Teebaumöl in und um unser Cottage im Grünen. Wenige Tage später springen wir mit Glückshormonen aufgetankt an dem für uns schönsten Strand der Welt umher. Dieser Strand liegt direkt hinter unserer Unterkunft dem „Sandpiper Ocean Cottage“ und wir nutzen jede freie Minute um hier den feinen Sand unter unseren Füßen quietschen zu hören.

Auch sonst zeigt sich Tasmanien als wahres Naturparadies. Wir entdecken ein Blow Hole, wandern zum Wingelass Bay, einer der schönsten Buchten Australiens und verlieben uns in die „Sleepy Bay“.

Zehn Tage Neuseeland, Nordinsel

Wir landen in Wellington und starten nach zwei Tagen und einem extremen Haircut in Neuseelands Natur. Wir wohnen in der River Lodge mit Outdoor Badewanne und wärmendem Kamin. Wir entdecken den Tongariro Nationalpark mit schönen Wasserfällen und schönen Aussichten auf die vulkanische Berglandschaft. Unser Highlight mit Neon ist unser Ausflug zu den Redwoods im Whakarewarewa Forest, hier rennen wir in schwindelerregender Höhe von einem Baum zum Nächsten. Oft denken wir an die Stunden an einem heißen Bach zurück in dem wir bei 10 Grad Außentemperatur im über 30 Grad warmen Wasser plantschen. Im Kerosene Creek treffen heiße Quellen auf Frischwasser – ein Erlebnis das wir so sehr genossen haben. Natürlich bestaunen wir hier auch die anderen geothermalen Highlights wie das „Waiotapu Thermal Wonderland“ und nehmen uns Zeit diese schwefelhaltige Luft zu genießen ;)

Die entspannteste Zeit auf der Nordinsel Neuseelands verbringen wir am „Hot Water Beach“. Hier wohnen wir direkt an dem Strand, der täglich Hunderte Besucher zum Buddeln im Sand anlockt. Auch wir kommen mit Spaten und Handtücher bepackt an den Strand um bei Ebbe in den Löchern im Sand zu baden. Heiße, unterirdische Ströme sorgen hier für bis zu kochend heißem Wasser, das die gebuddelten Löcher am Strand, gemischt mit Meerwasser zu wohlig warmen Badewannen verwandeln.

Hot Water Beach mit der Drohne

Von Auckland auf die Cook Islands

Von der Nordinsel aus reisen wir weiter in die Mitte des pazifischen Ozeans: Auf die Cookinseln, wo es ein paar Tage ruhig um uns wurde. Unser Highlight war damit die schlechte und teure Wlan Verbindung und der Mangel an Konsummöglichkeiten, den wir für diese zwei Wochen absolut nicht vermisst haben. Denn hier kann man einfach mal abschalten. Hier mein Artikel zur schönsten Lagune der Welt und hier zu unserer Woche auf der Hauptinsel Rarotonga.

Von Rarotonga (Cook Islands) nach Los Angeles

Von der Hauptinsel der Cook Islands aus, startet aktuell einmal pro Woche ein Direktflug nach Los Angeles. Nach vierzehn entspannten Inseltagen verlassen wir die Südsee also in Richtung USA. Mit Los Angeles wartete nach unseren zwei Wochen auf den Inseln ein echtes Kontrastprogramm auf uns. Für ein paar Tage stürzen wir uns ins Großstadtleben, saugen die glamouröse, vibrierende Stadt der Filmstars voll auf. Unser Highlight in Los Angeles sind natürlich die Ausflüge an den Strand (wer hätte es gedacht), nach Santa Monica und nach Venice Beach.

Noch glücklicher sind wir dann aber, als wir nach einer Woche wieder weiterziehen dürfen. Vom Trubel der mit Kleinkind wirklich anstrengend sein kann, fahren wir raus ins Nichts. Wir fahren mit einer langen Pause im Joshua-Tree-Nationalpark weiter in die Wüste Arizonas, wo wir uns den beeindruckenden Antelope Canyon ansehen und die Ruhe der Wüste genießen.

Entspannter Abschluss auf den Bahamas

Vor zwei Jahren habe ich auf einer Veranstaltung während der ITB (Tourismus Messe in Berlin) einen Urlaub auf den Bahamas gewonnen. Lange wussten wir nicht, wann und wie wir diesen Gewinn einlösen sollen, doch als Abschluss unserer dreimonatigen Weltreise war dieser Gewinn einfach perfekt. Von Phoenix aus ging es nach Marsh Harbor, dem Flughafen der Insel „Abaco“. Von hier aus ging es mit einer kleinen Fähre auf die kleine Insel „Green Turtle Cay“. Diese kleine Insel haben wir uns für den Abschluss der aufregenden drei Monate ausgesucht. Mit viel Strand und wenig Action haben wir hier Anfang Dezember noch einmal Sonne getankt bevor wir dann die lange und anstrengende Heimreise samt Kofferverlust angetreten sind.

Unsere Familie auf den Bahamas

Weltreise – und dann?

Hier endet unsere Reise. Und jetzt? Wir haben den festlichen und gemütlichen Dezember mit unseren Familien genossen und freuen uns jetzt auf jede Menge Arbeit mit leckeren Brezeln und Kaffee am Schreibtisch. Ihr dürft euch also auf jede Menge weitere Bilder, Video und Artikel von unserer Weltreise freuen. Außerdem steht der Koffer auch 2019 nicht still!

Doch egal was kommt: Wir freuen uns unglaublich, euch auf dieses Abenteuer mitzunehmen. Folgt uns doch gerne auch auf Instagram, hier halten wir euch immer auf dem Laufenden.


Dieser Artikel ist Teil unserer #traveldingaroundtheworld Reihe. Seit Mitte September sind wir – das sind Mia, Thies und Söhnchen Neon – zu dritt unterwegs, ein Mal rund um die Welt. Alle Artikel zu unserer Weltreise findet ihr unter dem Hashtag #traveldingaroundtheworld. Viel Spaß beim Stöbern, wir freuen uns auf eure Kommentare!

Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß’ aus Papas Küche.