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Rarotonga, der geheime Schatz im Südpazifik: Urlaub auf den Cook Islands

Wie wärs denn mal mit einem Urlaub auf den Cook Islands? Egal wen ich aus meinem Bekanntenkreis frage, kaum jemand hat je etwas von den Cook Islands gehört. Geht es euch da ähnlich? Und ich muss gestehen, dass ich vor der Planung unserer Weltreise selbst keinen blassen Schimmer hatte, wo diese wunderschönen Inseln liegen. Doch eines stand fest: Fiji, Bora Bora oder eben irgendwas exotisches mit viel Strand und Palmen Richtung Südsee sollte nach Neuseeland angesteuert werden. Wenn man schon mal am Ende der Welt angekommen ist, darf’s doch auch noch ein paar Kilometer weiter sein. Der Traum von Bora Bora hat sich schnell als unbezahlbar erwiesen, die Flugverbindungen nach Fiji waren nicht optimal und so sind wir wortwörtlich auf den Cookinseln gelandet. Damit sind die Inseln ein verstecktes, aber doch gut erreichbares Ziel. Von hier aus sind wir mit einem Direktflug weiter nach Los Angeles. Aktuell gibt es hier jeden Freitag einen Direktflug, was die Cook Islands zu einem attraktiven Urlaubsziel, nicht nur für Australier und Neuseeländer macht.

Die unerwartete Ankunft im Paradies: Rarotonga

Kein anderer Ort, keine andere Insel oder und kein Luxushotel, welches ich bisher besucht habe (und das waren wirklich einige) kam meiner Definition vom „Paradies“ so nah, wie Rarotonga, die Hauptinsel der Cook Islands. Die Cook-Inseln sind fünfzehn grün-weiße Tröpfchen aus Korallen- und Vulkangestein die sich im Pazifikblau von über 2 Millionen Quadratkilometern erstrecken. Sie sind gleichzeitig abgelegen und zugänglich, modern und traditionell.

Wir haben zwei dieser „Tröpfchen“, die wir während unseres Flugs von Auckland aus unter uns entdecken konnten, als Ziele für unsere Weltreise auserkoren: Aitutaki, die Insel mit einer der schönsten Lagunen der Welt, und Rarotonga, die Hauptinsel der Cook Islands. Während ich bereits in meinem Artikel „Einsam im Südpazifik – wir entdecken die schönste Lagune der Welt“ von Aitutaki, der Insel die von so vielen als „paradiesisch“ bezeichnet wird, berichtet habe, möchte ich diesen Artikel unserer wahren Cook Island Liebe, nämlich Rarotona widmen. Kein Zweifel, Aitutaki ist wundervoll, aber Rarotonga hat unser Herz erobert. Durch die Berge, mit den sich dort wiegenden Palmen. Durch die dicke Wolkendecke, die meistens über den Bergen hängt während über „unserem“ Strand der blauste Himmel strahlt. Durch die frischen Papayas aus dem Garten unseres Airbnbs, die uns an heißen Nachmittagen saftig und süß gerade recht kommen. Durch unser wunderschönes Haus am Strand das nach Zedernholz duftet und uns über eine Woche lang nicht nur beherbergt, sondern in dem wir uns Zuhause und wohl fühlen.

Wir verlieben uns in Rarotoga durch das glasklare Wasser der Muri Lagune, direkt vor unserem Haus…

…wir verlieben uns in die kleine, unbewohnte und der Natur überlassenen Insel vor unserem Haus, zu der wir täglich mit dem Kajak paddeln, dort spazieren und im seichten Wasser sitzen, die Zeit vergessen und in der Abenddämmerung wieder zurück paddeln. Ihr merkt, es gibt viele Gründe sich in die kleine Insel „Raro“ zu verlieben.

Wir lieben die Einfachheit, die polynesischen Werte und dass es hier auch einfach mal nicht unglaublich viel zu entdecken und sehen gibt. Rund um die Insel verläuft eine 32 km lange Straße, an der Strände, Küstenlagunen und Riffe mit beliebten Tauch- und Schnorchel-Plätzen liegen. Einfach, aber einfach gut!

Urlaub auf den Cook Islands im „Kaireva Beach House“: Unser umweltbewusstes Insel-Zuhause

Das Kaireva Beach House hab ich bei meiner langen Recherche auf Airbnb entdeckt. Die Geschichte der Gastgeberin Susanna packte mich sofort. Die Spanierin hat sich bei einem Besuch der Cook Islands nicht nur in Rarotonga, sondern auch in ihren heutigen Mann, verliebt. Eine ziemlich romantische Geschichte, die mir viel Arbeit und Liebe fürs Detail, für die Insel und für die verwendeten Rohstoffe verbunden ist. Doch die Mühe hat sich spürbar gelohnt.

Von der Terrasse aus umgeben uns 360º Schönheit. Meer, Riff, Berg und tropischer Wald umgeben uns. Vor dem Haus können liegt die Muri-Bucht und das Riff. Wir sehen die Palmen auf der vorgelagerten Insel zu der wir täglich mit dem Kajak aufbrechen. Sie trägt den Namen „Motutapu“ und ist umgeben von Stachelrochen, riesige Makrelen, Tintenfischen, Vögeln, Venusmuscheln, Kokoskrabben und vieles mehr. Gegenüber dem Riff zeigt sich die Skyline der Berge wie auf einer Postkarte.

Unsere Highlights auf den Cook Islands

1. Die Muri Lagune und die kleine Insel Motutapu mit dem Kajak entdecken!
Das war unser tägliches Highlight. Schnappt euch ein Kajak und paddelt los. Gute Schwimmer können die Strecke auch ohne Kajak bewältigen, es sind je nach Gezeiten aber starke Strömungen in der Lagune spürbar. Wir empfehlen Schwimmwesten.

2. Ausflug nach Aitutaki und Tauchen mit Aitutaki Dive. Unseren Aitutaki-Artikel findet ihr hier.

3. Für alle „Lost Places“ Liebhaber findet ihr die Bau-Ruinen des ehemaligen Shareton Hotel-Bauvorhabens an nahe der Küste.
Absolut sehenswert und wir versprechen euch eine Gänsehaut beim Entdecken und Staunen!

4. Tauchen auf Rarotonga mit Bubbles Below.
Diese Bilder von Thies sagen mehr als meine Worte…

5. Mit dem Mietwagen die Insel auf eigene Faust entdecken!
Ein Auto mieten und die Insel auf eigene Faust entdecken. Geht natürlich auch durch eine Trekking-Tour, aber mit Kind lohnt sich ein Mietwagen auf Rarotonga. Eines unserer Highlights war der Wasserfall „Papua Wigmore’s“ im Landesinneren.

Es ist eine fantastische Welt die sich da immer wieder vor uns auftut. Wenn man die Schönheit der Natur sieht, so wie wir das getan haben, wie aus heiterem Himmel, dann lässt einen das nie wieder los…oh Südpazifik, wir kommen wieder!

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Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß’ aus Papas Küche.

  1. Pingback:Einsam im Südpazifik - weil weniger alles bedeutet!

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