Heute geht es um ein heikles Thema in der Welt des Bloggens. Die Dichte der Bloggerwelt. Wenn ihr den Wald vor lauter Bäumen oder Blogs im deutschsprachigen Raum nicht mehr seht, dann geht es euch wie viele andere. In den letzten zwei Jahren gab es eine regelrechte Explosion für deutsche Modeblogs, gestaltet, inszeniert und mit Inhalt gefüttert von Modebgeisterten Menschen, überwiegend Mädchen und Frauen.
Was alle miteinander teilen, ist ihre uneingeschränkte Leidenschaft für Mode, sowie das Bedürfnis ihr modisches Gespür mit der Welt zu teilen. Wer in dieser kleinen aber feinen Welt den Überblick behalten will, muss am Ball bleiben. Immer.

Der Trend im modischen Bereich Fuß zu fassen, entdeckt zu werden und vielleicht eines Tages das Hobby zum Beruf zu machen, entwickelte sich in den letzten zwei Jahren konsequent nach oben. Nicht erst durch Entdeckungen aus dem Ausland, wie zum Beispiel unserem lieben Bryan Boy oder unseren nationalen Vertretern lesmads, steigert sich der Trend, denn es könnte ja klappen.
Die Faszination des Blogs ist unserem Zeitalter nicht mehr wegzudenken und den Mode Magazinen ist durchaus bewusst, welchen Einfluss Blogger auf die hiesige Modewelt mittlerweile haben.
Ist das alles nur ein Trend, der schnell wieder vorbei ist? Believe the Hype?
Natürlich hat jeder in Deutschland seine Meinung und darf diese frei äußern. Sich selbst mit alltäglichen Outiftposts der Welt zur Schau stellen und darauf hoffen, das der eigene Stil Beachtung und Aufmerksamkeit findet. Warum auch nicht. An der Fülle und der Dichte der deutschen Modeblogs sind allerdings auch irgendwann Grenzen gesetzt. Wie viele kommen noch?

Durch einen anderen Blog bin ich auf das Thema gekommen, da es auf diesem heiß her geht und die Welt des Bloggens kräftig in Frage gestellt wird. http://iwillfuckyourblog.blogspot.com beschäftigt sich ausschließlich mit der Meinung eines Autors, dem die Darstellung und die Art so mancher „Modepüppchen“, mehr als missfällt. Jede Woche wird in seiner eigenen Rubrik „shame of the week“ eine Art Pokal an den schlechtesten Blog verteilt, der dann öffentlich bemängelt wird. Die Kommentare unter den Beiträgen sind hitzig, zum Teil beleidigend und lösen eine Menge Diskussionsbedarf unter den Blog Lesern auf. Die einen halten zum Hater, unterstützen sein Vorhaben und sind einer Meinung. Andere wiederum setzen sich für die Bloggerszene ein.
Was haltet ihr davon? Ist das zu viel des Guten jemanden öffentlich zur Schau zur Stellen? Sollte man diesem Blog einfach keine Beachtung schenken? Seit ihr einer Meinung mit dem Hater? Sollte lieber die Qualität stimmen als die Quantität deutscher Modeblogs?
Alle Bilder via ffffound.com














