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Offsite – Genießen und arbeiten auf Fuerteventura, unsere 5 Highlights auf der Vulkaninsel

Wie ein riesiger Magnet zieht uns die Vulkaninsel fast magisch an. Kein Wunder also, dass wir alle Jahre wieder ein paar unvergessliche Tage hier verbringen. Dieses Mal hat uns unsere Kollegin Stef ins Homeoffice auf Fuerteventura begleitet.

Wir durften sie kreuz und quer über die Insel scheuchen, ihr unsere Lieblingsspots auf der Insel zeigen und gemeinsam neue Hotspots entdecken. Nach einem ruhigen Flug mit holpriger Landung müssen wir uns aber zunächst in Geduld üben. Auf den Mietwagen warten wir etwas länger als erhofft. So haben wir immerhin die Gelegenheit, die neue – oder altbekannte – Umgebung auf uns wirken zu lassen und planen in Gedanken die Ausflüge zu unseren persönlichen fünf Hotspots auf der Vulkaninsel.

Am nächsten Tag geht es dann auch direkt los mit unserem ersten Stopp:

Calderón Hondo – Wanderung zum Ursprung der Insel

Fuerteventura ist bekannt für seine zahlreichen Vulkane. Die sind inzwischen zum Glück alle inaktiv – trotzdem durchfährt uns ein leicht mulmiges Gefühl, als wir am Krater des Calderón Hondo stehen. Der am besten erhaltene Krater liegt nur ca. 4 km von Lajares entfernt am nördlichen Ende der Insel und reicht ca. 278 Meter in den leicht bewölkten Himmel. Die perfekte Kulisse für atemberaubende Dronen-Shots!

Eine leichte Rundwanderung um den Calderón Hondo ist auch für Familien mit Kindern geeignet und dauert ca. eineinhalb Stunden. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. Angereist sind wir mit unserem Mietwagen – am Fuß des Vulkans gibt es einen kleinen Parkplatz. Dort wurden wir auch direkt von einer Horde Eichhörnchen willkommen geheißen. Anfangs zuckersüß, aber schnell mussten wir am eigenen Leib erfahren, wie aufdringlich die Kleinen sein können. Unser Tipp: Nicht füttern und für Müll eigene Müllsäcke mitbringen.

Aguas Verdes – Natürliche Pools im Lavafelsen

Einfach mal treiben lassen. Das strahlende Himmelsblau über uns, das Aquamarinblau des Atlantiks unter uns. Trotz der eher rauen und wilden Westküste der Insel können wir in den Aguas Verdes bei Llanos de la Concepción richtig abschalten und die Natur auf uns einwirken lassen. Inmitten der gewaltigen Lavafelsen hat sich hier eine Reihe natürlicher Pools gebildet, die ihresgleichen suchen. Zahlreiche teils unberührte Naturschwimmbecken ziehen sich ca. 6 km die Küste entlang und laden zum Verweilen ein. Abgesehen von ein paar Krabben und unseren treuen Begleitern, den Eichhörnchen, haben wir den Pool tatsächlich ganz für uns.

Aber Achtung – da wir selbst viel mit Neon reisen, liegt uns ein kleiner Hinweis besonders am Herzen: Die Gezeiten können sehr schnell wechseln, bei Flut solltet ihr die Pools auf keinen Fall aufsuchen, insbesondere mit Kindern nicht! Sonst kann aus dem entspannten Bad ganz schnell ein unentspanntes werden. Also, immer die Gezeiten checken, bevor es los zu den Pools geht.

Parque National de Corralejo

An die Strände von Corralejo zieht es uns immer wieder zurück – bereits zum vierten Mal dürfen wir die Wanderdüne bewundern. Beim letzten Besuch stand Neon noch auf wackeligen Beinen und hat mit seiner kleinen Schaufel im feinen Sand gespielt. So hat nicht nur der Wind, sondern auch unser kleiner Mann, seinen Teil zur Veränderung der Landschaft beigetragen: Und auch dieses Mal staunen wir über die Einflüsse der Natur und die verschiedenen Muster im Sand, die daraus entstehen.

Das größte Dünenfeld der Kanarischen Inseln liegt an einem Küstenstreifen im Nordosten der Insel, in der Nähe des großen Ferienortes Corralejo. Über eine Landstraße gelangt ihr auf einen Rastplatz, von dem aus ihr den Park zu Fuß betreten könnt. Für ein paar entspannte Stunden im Sand solltet ihr Handtücher, Wasser und Sonnencreme nicht vergessen.

Arco de las Peñitas

Auch abseits der Küste hat die Insel so einiges zu bieten. So hat uns auch die felsige, trockene Landschaft im Landesinneren in ihren Bann gezogen. Ein besonderes Highlight, wenn auch nicht ganz so leicht zu finden, ist der Arco de las Peñitas: Der natürliche Steinbogen inmitten riesiger Felsformationen befindet sich auf der Spitze eines Hügels und bietet eine spektakuläre Aussicht. Schon die Wanderung durch die Schlucht Barranco de las Peñitas mit markanten, teils scharfkantigen und teils vom Sand und Wind rund geschliffenen Felsen solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Da lohnt sich auch der sehr steile und unebene Weg (festes Schuhwerk nicht vergessen!) – einfach einzigartig!

Allerdings gibt es keine Schilder, die euch den Weg weisen. Unser Tipp: Ladet euch eine offline Map mit Standort „Arco de las Peñitas“ herunter. So könnt ihr jederzeit danach navigieren – und habt die Wahl zwischen einer kurzen oder einer längeren Wanderung.

Playa de Cofete – Traumstrand der Superlative

Im Süden von Fuerteventura befindet sich die Halbinsel Jandía mit einem der unberührtesten und größten Strände der Kanaren. Durch seine abgeschiedene Lage lädt der goldene Strand zu langen, gemütlichen Spaziergängen an der wilden Küste ein. Hier erleben wir mal wieder ein überwältigendes Gefühl von Freiheit – weshalb wir das Reisen schon immer so sehr schätzen. Vor uns die endlosen Weiten des Ozeans, hinter uns die gewaltigen Berge von Jandía.

Die Anfahrt zum zwölf Kilometer langen Traumstrand ist etwas abenteuerlich: Die Piste zieht sich knapp 8 Kilometer durch schwieriges Gelände aus Sand und Kies – wir empfehlen deshalb eine Mietwagenversicherung. Zu Fuß bietet der beliebte Wanderweg „Gran Valle“ eine leichte bis mittelschwere Wanderroute, die in etwa 4 Stunden dauert. Wenn ihr dann aber den Sand zwischen den Zehen spürt, werdet ihr definitiv für die kleinen Strapazen entlohnt!

Villa Raya – Der perfekte Ort für Homeoffice auf Fuerteventura

Unser Zuhause auf Zeit – das unseren 5 Hotspots auf der Vulkaninsel in nichts nachsteht – haben wir in einer modernen Villa im beschaulichen Örtchen „La Olivia“ gefunden. Dieses Mal nicht allein als Familie, sondern mit unserer Mitarbeiterin Stef. Durch unseren gemeinsamen Ausflug im November sind wir schon Workation-erprobt – und mit vier Schlafzimmern und einem großen Garten bietet die Unterkunft genügend Rückzugsorte zum Abschalten. Das große Hauptschlafzimmer mit luxuriösem Bad en suite besitzt neben der Dusche eine Badewanne und einen Balkon mit Blick auf die Umgebung.

Der Pool war Mitte April noch etwas kalt, dafür gab es drei Bäder mit heißer Dusche zum Ausgleich. Eine lange Tafel im Esszimmer haben wir direkt ins Interims-Office umfunktioniert, denn die große Wohnküche bietet nicht nur zum Kochen ausreichend Platz. Bequeme Sofas und Sessel laden zum Rumlümmeln ein, besonder wenn es draußen mal etwas kühler wurde.

Die Unterkunft bietet Raum für 8 Gäste mit 4 Schlafzimmern, 5 Betten und 3 Badezimmern. Bei einem Minimum von 6 Übernachtungen bewegen sich die Preise je nach Saison zwischen 130 € und 300 € pro Nacht; lokale Geschäfte und Restaurants befinden sich 10 Gehminuten oder 2 Fahrminuten entfernt.

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Stef Klein
Stef Klein

Zum Entschleunigen, wenn der Alltag zu hektisch wird und um neue kreative Energie zu tanken, zieht es mich in die Natur. Meine Hündin Ira, treue Begleiterin auf vier Pfoten, ist dabei stets an meiner Seite. Mein perfekter Reisebuddy für gemeinsame Abenteuer und erfüllende Auszeiten in der Natur.