Wer mich und mein Fliegerleben ein bisschen besser kennt, der weiß: Ich liebe Städte am Wasser, ich liebe das Meer aber auch die Berge, und eine meiner Lieblingsdestinations ist deswegen (neben Tel Aviv oder Barcelona): Vancouver. Die Stadt an Kanadas Westküste war mein erstes Ziel im Dienste meiner Lieblingsairline und ist seitdem einer der wenigen Orte außerhalb Europas, an den ich mir auszuwandern vorstellen könnte, ein Ort den ich mit tollen Menschen und tollen Erlebnissen verbinde – von Skifahren im Winter bis Whale Watching und Wasserflugzeug-Fliegen im Sommer war schon so gut wie alles dabei.
Die letzten zwei Tage durfte ich wieder in Van-City verbringen und ging es dabei ganz entspannt an. Ähnlich wie in Hamburg habe ich mit dem Wetter meistens ziemlich viel Glück wenn ich in Vancouver bin, und von dem beiden Orten oft nachgesagten Schietwetter blieb ich auch diesmal verschont. Statt die Kollegen beim Downhill-Biken zu begleiten (ihr lacht, aber ich wäre tatsächlich fast dabei gewesen!) oder mir ein straffes Aktivitäten-Programm zu überlegen habe ich es diesmal ganz entspannt angehen lassen. Das liegt vor allem daran, dass mein Körper mir alles andere gerade verbietet: Vom Umzusstress der letzten Tage gebeutelt und mit dem Wissen, dass die nächsten Wochen im wahrsten Sinne des Wortes wunderVOLL werden, gönnte ich mir lieber etwas Wellbeing und Easygoing.
Heißt: Am Ankunftstag noch etwas durch Downtown schlendern und etwas Windowshopping betreiben (lange nicht so diszipliniert gewesen!), dann früh ins Bett. Am nächsten Morgen natürlich früh wach und das für ein bisschen Frühsport ausgenutzt. Kein Wunder, bei der Aussicht…
Nach zehn Minuten im Jacuzzi ging es dann in meinen liebsten Frühstücksspot der Stadt: Das Café Brioche liegt direkt um die Ecke von unserem Hotel (übrigens auch ein Traum: Das Pan Pacific direkt am Canada Place) und der italienische Koch macht die besten Omeletts die ich auf diesem Kontinent bisher gegessen habe. Dazu kommt immer ein frischer Obstsalat und leckeres Brot… Nom!
Anschließend gehört zu so gut wie jedem meiner Aufenthalte hier ein kleiner Spaziergang durch Gastown. Das historische Viertel, aus dem Vancouver überhaupt erst entstanden ist, ist natürlich etwas touristisch durchsetzt. Trotzdem gibt es hier noch diverse nette Einrichtungsläden und Boutiquen, in denen ich mich austoben könnte…
Vancouver hat meist tolle Ausstellungen zu bieten, zum Beispiel in der Vancouver Art Gallery oder in der Science World.
Bei so gutem Wetter kommt das aber gar nicht in die Tüte! Stattdessen lohnt ein Spaziergang die Granville Street entlang Richtung Granville Island. Alternativ kann man auch von Gastown aus an der architektonisch spannenden Library vorbei bis zum Roundhouse laufen und dort in ein Water Taxi steigen, das einen direkt durchs False Creek auf die Halbinsel fährt. Allein die Fahrt ist ein Erlebnis für sich (das sind so niedliche kleine Nussschalen und man kommt sich fast schon wie ein VIP vor, wenn das Taxi anlegt…), und Granville Island ist einfach wunderbar. Ein riesiger Farmer Market (überdacht, also selbst bei Regenwetter schön!), viele kleine Craft Stores und sogar eine Kanu-Schnitzerei finden sich dort.
Anschließend kann man auch gut mal die „andere Seite“ von der Granville Bridge besichtigen – Kitsilano, den Venier-Park oder die Main Street sind auch einen Besuch wert. Genau wie die ganze Gegend rund um False Creek: Das Olympische Dorf oder das BC Stadium sind echt spannend! Wer nach der Völlerei auf dem Farmer Market Lust auf Laufen hat, dem lege ich den Seawall Walk ans Herz: Am Sunset Beach vorbei, immer entlang der English Bay bis in den Stanley Park. Das Wahrzeichen der Stadt ist übrigens fast so groß wie Downtown selbst und man kann sich da richtig verlaufen. Der Weg drum rum dauert als Spaziergang ungefähr eineinhalb Stunden und wird von meinen Kollegen auch gerne als Laufstrecke genommen. Ist man wieder auf der Coal Harbor Seite angekommen kann man die berühmten Totempfahle angucken.
Auch das Vancouver Aquarium mit seinen Belluga-Walen und anderem hübschen Getier befindet sich im Stanley Park.
Für Ausflüge außerhalb der Stadt empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten, und einfach mal drauf los zu fahren. British Columbia ist wirklich wunderschön und man ist innerhalb einer knappen Stunde mitten im grünen Nichts – traumhaft! Überquert man zum Beispiel die Lions Gate Bridge kommt man schnell zur Capilano Suspension Bridge, einer Hängebrücke, der sich ein Tree-Top-Park anschließt.
In zweieinhalb Stunden ist man aber auch schon im – spätestens seit den Olympischen Spielen vor drei Jahren – weltberühmten Whistler oder in noch kürzerer Zeit auf Grouse Mountain. Im Sommer genial zum Wandern oder Biken – im Winter zum Skifahren.
Mit der Fähre (oder gar dem Whale Watching Boot) kann man von Downtown aus auch relativ schnell Vancouver Island erreichen – dort kann man zum Beispiel in Victoria Fahrräder mieten und die Insel auf eigene Faust erkunden.
Ihr merkt – aus ein paar Sätzen über meine Liebe zu dieser Stadt ist gleich ein riesiger Post geworden, und selbst der ist extrem unvollständig. Wenn ihr noch mehr Tips für Vancouver habt, oder noch mehr Empfehlungen oder Tips haben wollt, schreibt ein Kommentar oder eine Mail! Ich kann nicht genug über diese Stadt reden ;)
Ganz aufmerksame Leser haben vielleicht gemerkt, dass manche Bilder nicht ganz aktuell sind und von früheren Aufenthalten stammen – ich habe diesmal naürlich nicht das ganze Programm durchgezogen, aber wollte euch einen guten Rundum-Eindruck liefern ;)
Today, while I was at work, my sister stole my apple ipad and tested to see if
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youtube sensation. My iPad is now broken and she has
83 views. I know this is totally off topic but I
had to share it with someone!
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