Kajaken in Dubai
G

Geheimtipp Hatta in Dubai: Von der Mega-Metropole in die Ruhe des Hajar-Gebirges

Enthält Werbung

Dubai ist immer wieder eine Reise wert. Garantiert warme (bis heiße) Temperaturen, ein bunter Mix aus Kulturen und nicht zuletzt ein Wiedersehen mit einer befreundeten Familie (Grüße an Claudi, Nisa und Dailos), die auch unseren dritten Besuch in der Wüstenmetropole zu einem Highlight macht. Für jeden auf seine ganz eigene Weise.

Neon, mittlerweile in einem Alter, in dem er sich an vergangene Reisen gut erinnern kann (wir waren zuletzt kurz vor dem Lockdown in Dubai), springt aufgeregt aus dem klimatisierten Flughafengebäude und freut sich über die uns auch zur nächtlichen Ankunftszeit noch umarmende Hitze hier im Wüstenstaat. Dieses Mal (hier geht’s zu unserer ersten Dubai-Erfahrung) erwarten uns keine Besuche in der Dubai Mall und auch sonst sind keine Aktivitäten im Herzen der Stadt geplant, denn dieses Mal lernen wir eine andere Seite Dubais kennen. Unsere Reise führt uns in den Küstenort Dschabal Ali (im englischen auch „Jebel Ali“ geschrieben). Hier, etwa 40 Kilometer außerhalb des städtischen Treibens Dubais liegt das „JA The Resort“ mit den drei Hotels „JA Beach Hotel“, „JA Palm Tree Court“ und „JA Lake View“, in letzterem finden wir für vier Nächte unser modernes Zimmer, in dem wir uns sehr wohl gefühlt haben.

Neben der direkten Strandlage des Resorts beeindruckte uns die kulinarische Vielfalt, die das JA The Resort zu bieten hat. Mit einer Auswahl von insgesamt 25 Restaurants und Bars hatten wir das Privileg, verschiedene Geschmacksrichtungen und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zu probieren. Hier hat definitiv jeder aus unserer Familie seinen Favoriten gefunden.

Mein Highlight war das „Kinara by Vikas Khanna“, direkt bei uns im „JA Lake View“. Das preisgekrönte indische Restaurant entführt bereits durch die Einrichtung, den Dresscode des Personals und durch den Duft exotischer Gewürze und Aromen in eine andere Welt. Die authentischen Gerichte und Getränke (Mango-Lassi als Nachtisch), sorgen für ein kulinarisches Erlebnis, gleich vier Stockwerke unter unserem Bett ;)

Für Neons Lieblingsrestaurant „Captain“™s Restaurant & Bar“, ging es mit einem Shuttle (fährt alle zehn Minuten zwischen des Resorts umher) direkt an den Strand. Hier essen wir mit Füßen im Sand mit unseren Freunden Pizza, Pasta, Steaks und knackige Salat-Kombinationen (mit Nektarinen und Ziegenkäse). Natürlich gibt’s hier auch ein Eis als Nachtisch, das in der Hitze Dubais viel zu schnell davon schmilzt. In der Resort Anlage spielen wir im warmen Wasser des Meeres, kühlen uns im neuen Splash Park (natürlich kreischend) ab und spielen sogar eine kleine Runde Minigolf. Auch im Kidsclub schauen wir vorbei, hier spielt Neon eine vergnügte Stunde während wir eine Massage genießen (sehr zu empfehlen).

Zusammen mit unseren Freunden geht’s nach einem schönen Tag in der Hotelanlage dann Abends zum „JBR“. „The Walk“ im Viertel Jumeirah Beach Residence (JBR) ist eine stets gut besuchte Promenade, auf der wir entspannt am Meer spazieren, das leuchtende Riesenrad bestaunen und die Wolkenkratzer hinauf blicken. Unsere Freunde zeigen uns hier ihre Lieblingsecken und später fallen wir voller neuer Erinnerungen und mit vollen Bäuchen ins Hotelbett. JBR ist auf jeden Fall ein schöner Tipp und eine der besten Italiener gibt es hier bei Motorino im JA Ocean View Hotel. Während Neon und ich noch ausschlafen, nutzen Thies und Dailos den bewölkten Vormittag für eine Off-Road-Wüstentour, bevor es am Tag drauf für uns weiter geht.

Hatta: Das andere Dubai, abseits der Megastadt

Inmitten der heißen Temperaturen und des warmen Windes liegt Hatta, eine wahre Oase der Ruhe und Schönheit. Hatta liegt inmitten des Hajar-Gebirges, rund 1,5 Stunden außerhalb der Stadt Dubai und fast schon an der Grenze zum Oman.

Das Gebirge (auch „The Stone Mountains“ oder „Oman-Gebirge“ genannt) ist das höchste Gebirge im östlichen Teil der Arabischen Halbinsel. Von hier aus lässt sich schon fast in den Oman (mein Reisebericht dazu findet ihr übrigens hier) winken.

Noch gilt die Gegend als Geheimtipp (und das JA Hatta Fort Hotel ist bislang auch das einzige Resort dort). In Hatta gibt es auch eine süße Bienenfarm, bei der sich ein Besuch lohnt – gerade für Kids sehr interaktiv gestaltet. In den gut gesicherten Imker-Outfits war es bei 38 Grad und Mittagssonne dann zwar schnell zu heiß, aber ein Erlebnis war es allemal.

Eines meiner persönlichen Highlights war der Stausee am Hatta Damm, auf dem wir in der goldenen Stunde in zwei Kajaks unterwegs waren. Das klare Wasser und die umliegenden Berge schufen eine einzigartige Kulisse, die Temperaturen waren im Schatten hinter den Bergen angenehm und wir hatten gefühlt den ganzen See für uns.

Der Kontrast zur Mega-Stadt Dubai könnte nicht größer sein. Ruhe, Natur und ganz viel Platz! Und wem das nicht ausreicht, kann sich zu den Schildkröten, Vögeln, Rehen, oder Pferden des Resorts gesellen. Übrigens wird vom Resort aus auch eine private Sunrise-Wanderung zum „Hatta-Sign“ angeboten. Um fünf Uhr morgens hat sich Thies diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und hat das Sirren der Klimaanlage des noch dunklen Zimmers durch den Gesang der Vögel im Sonnenaufgang getauscht.

Unser Hotel, das Ja Hatta Fort, war der perfekte Rückzugsort. Auch hier hatten wir drei den Familien Pool die meiste Zeit für uns. Für den Spielplatz war es fast zu heiß, aber im Pool mit einem Kaltgetränk mit Blick auf die umliegenden Berge hätten wir es noch gut länger ausgehalten und befanden uns genau deswegen bis 30 Minuten vor der Abholung zum Flughafen genau hier.

CategoriesAllgemein
Mia
Mia

Mia Bühler ist ein echter Workaholic, könnte sie es sich aussuchen, träfe man die Stuttgarterin aber mit den Füßen im Sand, dem Rücken an einer Palme und mit den Augen auf den Weiten des Ozeans – das iPad in Reichweite. Als Social Media Beraterin mit ihrer Agentur "creading" und Bloggerin in diversen Bereichen, ist die junge Mama immerzu unterwegs – kulinarisch bleibt sie sich gern auch mal treu und liebt handgeschabte Spätzle mit Soß"™ aus Papas Küche.