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Ich packe meinen Koffer… und was muss mit?

Ganz ehrlich, mittlerweile habe ich beim Packen eine solche Routine entwickelt, dass ich es während der Tagesschau am Abend vor Abflug erledigen kann – vorausgesetzt, die Länge des Trips ist absehbar und die Reise führt in eine berechenbare Klimazone. Immer in den Koffer gehört eine prall gefüllte Kosmetiktasche (denn was ist ätzender, als am anderen Ende der Welt verzweifelt nach Abschminktüchern oder der passenden Tagescreme zu suchen?), Sonnencreme (gibt es nicht in jedem Land zu so erschwinglichen Preisen wie hier) und zwei bis drei Wechseloutfits für verschiedene Anlässe und Temperaturen. Keine neuen Schuhe (oder, wenns sein muss, dazu auf jeden Fall Blasenpflaster), dafür Sonnebrille und ein gutes Buch.

Dreimal gecheckt werden Ladekabel und Speicherkarten für die Kamera, sowie Reisepass und alle wichtigen Unterlagen (vergesst dabei bitte auch nicht Impfpass und Krankenkärtchen!). Auch wenn Sport auf Reisen meist die geringste Priorität hat: Laufschuhe mitnehmen. Wenn man nicht überraschend doch zum Work Out kommt, kann man sich trotzdem über bequeme Schuhe für die spontane Gipfelwanderung freuen! Und spätestens seit meinem Sonnenstich in Mexico empfehle ich immer, einen Hut einzupacken.

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Und dann? Ja, dann gehts an die kleinen Spirenzchen. Mitbringsel für die Freunde, die besucht werden? Schmuck? Das vierte Paar Schuhe? Ich habe da grundsätzlich für alles Verständnis, aber es gilt die goldene Regel: Jeder muss sein Gepäck wenn nötig selbst tragen können (und das Handgepäck selbst ins Bin über dem Sitz stauen, schaut mich bloß nicht so an!). Nichts ist nerviger als Mitreisende, die für zehn Meter zwanzig Minuten brauchen, weil die Rollen des überladenen Koffers in Streik treten.

Ein Teil, das man – wenn man die europäischen Gefilde verlässt – auf jeden Fall dabei haben sollte, ist außerdem ein Adapter. Besonders praktisch finde ich die Geräte mit USB-Anschluss, mit denen lassen sich iPhone & Co nämlich direkt aufladen.

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Wer dazu nicht kommt oder mit Backpack & Co eine längere Zeit im Bus oder Zug verbringen muss (meine längste Zugfahrt bisher waren dreizehn Stunden in Indien, wer bietet mehr?), der ist sicher dankbar für ein mobiles Ladegerät. Die Teile waren auch auf den Festivals dieses Jahr heiß begehrt!

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Ein süßes Gadget für den freien Tag am Strand ist die Tan Safe Sonnencremetube. In der könnt ihr Wertgegenstände und Zimmerschlüssel verstecken. Cool, denn so kann man sich auch wenn man alleine unterwegs ist mal länger als zwei Minuten in die Fluten stürmen, ohne Angst um Hab und Gut zu haben! Lässt sich natürlich auch aus einer alten Sonnencremehülle selbst herstellen, passt dann aber mit den scharfen (!) Schnittkanten auf!

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All diese Teile habe ich bei radbag gefunden – ehrlich gesagt standen solche Läden bei mir immer ein bisschen unter dem Generalverdacht Motto-Shirt, aber wenn man mal reinschaut findet man neben den Reisegadgets auf jeden Fall auch einige Sachen, die den Schenkelklopfer-Moment überdauern und sich zu einem brauchbaren und gleichzeitig persönlichen Geschenk verwandeln lassen.

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Die Rubbel-Weltkarte zum Beispiel hat sich mittlerweile unter Backpackern zum Klassiker entwickelt. Ich habe in meinem Kinderzimmer noch die altmodische (aber präzisere!) Variante mit Stecknadeln hängen, mittlerweile gibt es die Rubbel-Version aber sogar als Travel Edition. Vielleicht was für die Cousine, die nach dem Abi erstmal auf Weltreise geht?!

Noch mehr Geschenkideen gibt es auf radbag.de – und wir dürfen euch beim Shoppen helfen! Postet einfach unten in die Kommentare, welches Teil ihr für wen (oder welche Reise) haben wollt, und gewinnt einen 50 € Gutschein!

Die Credits fürs Titelbild gehen an Asavakit und Green Wedding Shoes.

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Lisa
Lisa

Lisa Mattis ist überzeugte Optimistin und hat ein innigeres Verhältnis zu ihrem Koffer als zu ihrem eigenen Bett. Die Flugbegleiterin ist wirklich immer unterwegs und würde auf offiziellen Formularen unter dem Punkt Beruf manchmal gern „Reisende“ eintragen. Ob im Flieger, im Dschungel oder auf den Straßen einer unbekannten Stadt, so lange die Kamera aufgeladen ist fühlt sie sich eigentlich überall wie zu Hause.

  1. Lisa
    Lisa says:

    Vielen Dank für eure Teilnahme, ihr Lieben! Wir haben soeben einen Gewinner ausgewählt – also schnell Postfach checken! ;)

  2. Pingback:Mash Up: Travelbilder, Schnappschüsse und Fotosucht : uberding – dein Lifestyleblog über Mode, Design, Reisen und Technik

  3. Aneta says:

    Ich bevorzuge statt Sonnencremetube die Tasche einfach an die vertrauenswürdige Familie abzugen. Bisher war ich damit erfolgreich. Ein mobiles Ladegerät habe ich schon längst, muss für alte Android Handys. Ein Adapter würde ich ganz gebrauechen. Da ich letztens Jahr mich für Indien geimpft habe, möchte ich das ausnutzen und für Weinachten wieder nach Asien gehen. Laufschuhe habe ich immer dabei. Joggen woanders ist Erlebnis pur

  4. Bea says:

    was gibt es schöneres als sein Geld für Reisen auszugeben? die Gefühle die man dabei hat und die Eindrücke und Erfahrungen, die man dabei sammelt sind einfach unwiederbringlich. Die Rubbelweltkarte ist so eine süße Idee, die man sich sehr gerne aufhängen würde um immer wieder an die wundervollen Reisen zu denken.

  5. Simon says:

    najaaa, da man am eigenen Pool ( =P ) den Tan-Safe Sonnencremetuben-Safe nicht wirklich braucht, die mobile Ladestation wohl nicht fürs iPad mini gedacht ist und der Adapter mit USB-Buchsen meiner Meinung nach sowieso in keinem Haushalt (und auch keinem Reisegepäck!!) fehlen darf, wäre der Adapter meine erste Wahl. Der wäre dann ausnahmsweise mal für mich selbst und nicht für die Freundin =D

  6. Sigrid says:

    Was für ´ne geniale Idee – die Tan Safe Sonnencremetube erleichtert mir als Alleinreisende das nächste Plantschen…

  7. Blitta says:

    Die Sonnencremetube für Handy, Schlüssel und Co. ist genial! Und die mobile Ladestation sowieso… Mal schauen, ob ich Glück habe ;-)

  8. Nika says:

    Den Adapter mit USB-Anschlüssen finde ich am praktischsten. Und da ich Ende August ein paar Tage in London verbringe (zum ersten Mal in meinem Leben!) wäre der durchaus ganz brauchbar.

  9. Steffi says:

    Ich bin total begeistert von der mobilen Ladestation und der Rubbel-Weltkarte – und zwar für meinen Bruder! Der steuert in nächster Zeit nicht nur eine ganze Reihe an Reisezielen an, sondern hat auch noch ganz bald Geburtstag. Und diese zwei tollen Geschenkideen kommen bei meiner bisherigen Unkreativität wie gerufen (selbst wenn ich nicht gewinne habt ihr mich damit gerettet, danke ;) ).

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